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Döbeln Ein Ja zur Fusion mit Döbeln
Region Döbeln Ein Ja zur Fusion mit Döbeln
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16:18 02.06.2017
In Harthas Robert-Schumann-Straße 30 bis 34 ist alles für die Balkonanbringung vorbereitet. Und die Fusion der EWG mit der Döbelner WGF kommt auch voran. Am Haus prangt schon das Fortschritt-Logo. Quelle: Foto: Sven Bartsch
Hartha

EWG-Vorstandsvorsitzende Petra Nowak ist froh, dass die Mitglieder sie nicht hängen gelassen haben und in der erforderlichen Zahl zur Abstimmung erschienen waren. Mindestens 100 Stimmberechtigte von 198 Mitgliedern waren von Nöten, 122 waren da. Petra Nowak, die Ende Oktober ihren Hut nimmt und in Pension geht, hatte in den zurückliegenden Jahren nach dem richtigen Weg gesucht, die Genossenschaft weiterzuführen. Die Alternativen zum Zusammenschluss mit der betriebswirtschaftlich starken Döbelner WGF wären die Ausschreibung der Stelle des Vorstandes sowie die Neuwahl des Aufsichtsrates oder aber die Geschäftsbesorgung eines Dritten gewesen. Beide Varianten gaben wenig Hoffnung.

Für die Harthaer Genossenschaftsmitglieder, die jetzt auch schon ihre neun Vertreter gewählt haben, soll sich nichts ändern. „Wir haben im Verschmelzungsvertrag festgehalten, was wir wollen“, erklärt Petra Nowak. Zu den bestätigten Forderungen gehört, dass sowohl die Geschäftsanteile Eins zu Eins übernommen werden, als auch die Mietverträge. Außerdem werden die beiden Angestellten der EWG übernommen. „Daran lag uns als Arbeitgeber viel.“ Auch der Punkt, einen Ansprechpartner für die Mieter vor Ort in Hartha haben zu wollen, wird erfüllt. Es gibt sogar drei: Uwe Ehrlich Ehrlich, der für alle Vermietungsangelegenheiten zuständig sein wird, und Nadine Böhme sowie Lisa Reinhardt für Reparaturausführungen.

Mit der EWG schließt sich den Döbelnern ein kleines, aber feines Unternehmen an, das im vergangenen Jahr 82500 Euro Gewinn schreiben konnte. Von 146 Wohnungen im Bestand stehen aktuell nur drei leer. „Eine Wohnung davon allerdings wollen wir aktuell gar nicht ausbauen“, erklärt Nowak. In der Gartenstraße 10, wo linksseitig bereits eine Maisonettewohnung hergerichtet ist, soll auf der rechten Seite später einmal das gleiche gemacht werden. Aktuell aber ist eine der beiden dafür nötigen Wohnungen vermietet und das soll auch so bleiben. Zu haben hingegen wären zwei Zweiraumwohnungen mit Kaminanschluss in der Nordstraße 25. Die beiden 55 Quadratmeter großen Einheiten werden erst saniert, wenn sich Interessenten finden. „Das haben wir immer so gehandhabt“, betont Petra Nowak: „Wir sanieren mit den Leuten und gehen auf ihre Wünsche ein.“ Gerade fertig geworden ist man mit dem neuen Putz in der Robert-Schumann-Straße 30 bis 34. Dort wird nächste Woche das Gerüst fallen und am 23. Juni mit den Balkonarbeiten gestartet. Das neue Genossenschaftslogo ist auch schon auf dem neuen Putz zu sehen.

Von Manuela Engelmann

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