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Ein Verletzter bei Schlägerei in Döbelner Asylheim

Polizei ermittelt Ein Verletzter bei Schlägerei in Döbelner Asylheim

In der Region Döbeln gab es erneut Gewalt in einer Asylunterkunft. Dabei zog sich eine Person im Heim an der Mastener Straße in Döbeln Verletzungen zu und kam ins Krankenhaus. So brutal wie die Massenschlägerei am 19. Juni in der Roßweiner Unterkunft war die tätliche Auseinandersetzung in Döbeln aber nicht.

Bei einer tätlichen Auseinandersetzung unter Asylbewerbern in der Unterkunft an der Mastener Straße verletzte sich eine Person. Am Donnerstag ermittelte dazu die Polizei in der ehemaligen Kreispoliklinik.

Quelle: Sven Bartsch

Döbeln. Eine tätliche Auseinandersetzung zwischen Asylbewerbern gab es in der Nacht zum Donnerstag in der Gemeinschaftsunterkunft an der Mastener Straße in Döbeln. Das bestätigten die Polizeidirektion (PD) Chemnitz und das Landratsamt (LRA) Mittelsachsen auf Anfrage. „Eine Person wurde bei der Auseinandersetzung verletzt und kam ins Krankenhaus“, sagte Jana Kindt, Sprecherin der PD Chemnitz. Wie viele Personen welcher Nationalität an dem offenbar handfesten Streit beteiligt waren, was der Auslöser war und ob die Beteiligten mit Gegenständen aufeinander los gingen, war nicht zu erfahren. „Die Ermittlungen laufen noch“, sagt Jana Kindt.

Ein Fenster des Asylheimes ist bei dem Krawall zu Bruch gegangen. „Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen behalten wir uns vor, den Verursacher in Haftung zu nehmen“, erklärte LRA-Sprecher André Kaiser.

Im Laufe des Donnerstagvormittags befanden sich zahlreiche Polizeibeamte auf dem Gelände und in den Gebäuden der Asylunterkunft. Zu Ermittlungszwecken, hieß es von der PD Chemnitz.

Vor Ort war am Donnerstagmittag zu erfahren, dass das Ausmaß nicht so groß war, wie bei dem jüngsten Zwischenfall im Roßweiner Asylbewerberheim. Dort waren Mitte Juni zirka 20 Personen aus Mazedonien und Syrien mit Einrichtungsgegenständen aufeinander losgegangen. Es gab sieben Verletzte und erheblichen Sachschaden.

Von Olaf Büchel

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