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Döbeln Ein neues Grün für mehr als 250 Nachwuchskicker
Region Döbeln Ein neues Grün für mehr als 250 Nachwuchskicker
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00:19 20.05.2017
Alle, die an der Umsetzung des Projektes Kunstrasenplatz im Gruner-Sportpark beteiligt waren, freuten sich nicht nur über Sonne, sondern auch eine schöne Erinnerung. Quelle: Foto: Sven Bartsch
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Döbeln

Dass die Sonne am Mittwoch über’m Gruner-Sportpark schien, ist natürlich Petrus zu verdanken. Die strahlenden Gesichter, die angesichts eines im Sonnenlicht fast schon glitzernden neuen Kunstrasenplatzes zur Schau getragen wurden, sind das Ergebnis harter Arbeit. Nicht nur im übertragenen Sinn, sondern tatsächlich. Neben 125 000 Euro stecken auch über 1000 Stunden Eigenleistung der DSC-Mitglieder in dem Prachtstück, das am Mittwoch feierlich eingeweiht wurde.

Und wer sonst als der Nachwuchs des größten Sportvereins in Mittelsachsen wäre besser geeignet, das neue Grün stellvertretend unter die Füße zu nehmen, während der offizielle Festakt nebenan über die Bühne ging. Genauso wie zur Übergabe des Förderbescheides war Innenstaatsminister Michael Wilhelm auch diesmal vor Ort. 58 000 Euro steuerte der Freistaat bei, jeweils 23 400 Euro kamen von der Stadt Döbeln und vom Landkreis. Den Rest stemmte der Verein mit Unterstützung von Sponsoren, die wie alle anderen Beteiligten als kleines Dankeschön nicht nur das Ergebnis in der Sonne liegen und bespielt sehen konnten, sondern für ihren Schreibtisch gleich noch ein kleines Originalstück Kunstrasen mit Ball und Gravur als Erinnerung überreicht bekamen.

„Es ist prima, dass wir das geschafft haben“, sagte Thomas Kolbe vom Vereinsvorstand, „aber es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir Sie um Ihre Unterstützung bitten.“ Nachdem der Verein vor zwei Jahren mit der Gründung des Döbelner Nachwuchszentrums Fußball Stetigkeit in seine Nachwuchs-Arbeit gebracht hat, reißt der Ansturm auf die Abteilung nicht ab. Mehr als 250 Kinder und Jugendliche werden aktuell im Gruner-Sportpark unter sehr guten Trainingsbedingungen betreut und ausgebildet. „Daran sind unter anderem neben einem hauptamtlichen noch 21 ehrenamtliche Trainer, die alle berufstätig sind, beteiligt.“ Angesichts dieser Leistung sei es umso wichtiger, dass erkannt werde, welchen gesellschaftlichen Zweck Sportvereine erfüllen. „Oft fallen wir bei Problemlösungen aus dem Blick“, so Kolbe und sprach dabei auch das Thema Integration unbegleiteter Flüchtlinge an. Es seien vor allem auch die Sportvereine, die für soziale Bindungen und Verankerung vor Ort sorgen. Und wie im Fall des DSC: Die dringend erforderliche Integrationsarbeit leisten.

Die erforderliche Infrastruktur für die Nachwuchsarbeit zu schaffen, beziehungsweise zu bewahren, sei eine enorme Herausforderung. Mit der Erneuerung des zweiten Kunstrasenplatzes im Gruner-Sportpark sowie der Aufrüstung der Flutlichtanlage stehen für das nächste Jahr bereits wieder neue große Aufgaben an, denen sich der Verein stellen will. Und bei denen er wieder auf die Unterstützung von Land, Stadt und Landkreis setzt.

Von Manuela Engelmann

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