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Döbeln Einblicke in eine lebendige Vergangenheit
Region Döbeln Einblicke in eine lebendige Vergangenheit
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00:35 16.09.2015
Wolf Rockhausen (2.v.links) führt die Gäste durch die Räume des firmeneigenen Möbelmuseums. Quelle: Gerhard Dörner
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Rund um die Mühle herum fanden sich Gäste aus der ganzen Umgebung ein, so aus Hartha oder Waldheim. Aus Hartha kamen einige zu Fuß und inspizierten die neue, frei gegebene Straße.

Für Waldheimer bot sich in ihrer Heimatstadt die Chance, ein Stück in die Handwerks- und Industriegeschichte einzutauchen. Die Firma Rockhausen, eins der traditionsreichsten Unternehmen der Stadt, wird derzeit in fünfter Generation von Dirk Rockhausen geführt. Sein Vater Wolf Rockhausen baute in den vergangenen Jahren ein umfangreiches Möbelmuseum auf. "Alles stammt aus den Beständen der Firma beziehungsweise der Familie," sagt der 82-Jährige. Es würden ihm hin und wieder antike Fabrikate mit dem typischen Rockhausen-Emblem von Fremden angeboten, sagt er: "Doch die rufen dafür Preise auf, die sind für mich utopisch", lacht der Senior.

Entdeckt er in einschlägigen Fernsehsendungen über antikes Mobiliar ein Stück aus dem Hause Rockhausen, dann freut er sich, dass es noch existiert. 1866 vom Urgroßvater Carl Ernst Louis Rockhausen gegründet, hatte das Unternehmen in den 30er Jahren seine Blütezeit. 1300 Patente und Gebrauchsmuster gehen auf den Namen Rockhausen zurück. Eine ganz große Errungenschaft war die Erfindung metallbelegter Kehlleisten, die jahrzehntelang an keinem Stubenbuffeet und an keinem guten Radioapparat fehlten. Manfred Jung, 47 Jahre Mitarbeiter von Rockhausen, hat gestern eine für die Herstellung verwendete Maschine zum Ziehen der Leisten vorgeführt.

Mit weit schwererem Metall konnten sich die Besucher des Klosterbucher Bahnhofes abbuckeln - wenn sie darauf Lust hatten. Andreas Riethig hielt Werkzeuge bereit, die im Schienenbau früher Verwendung fanden. Unter den Besuchern des Bahnhofsmuseums war Bettina Korsch. "In den 70er Jahren habe ich hier Fahrkarten verkauft", erinnert sie sich. Und sie erkennt auch einige der heutigen Exponate im Bahnhofsmuseum von früher wieder, zum Beispiel das Stellwerk. © Kommentar

Aus der Döbelner Allgemeinen Zeitung vom 14.09.2015

Robak, Steffi

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