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Döbeln Eine Räuberburg an der Talsperre – Kriebstein will neuen Spielplatz bauen
Region Döbeln Eine Räuberburg an der Talsperre – Kriebstein will neuen Spielplatz bauen
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17:11 25.10.2016
An die Burg Kriebstein soll der neue Spielplatz auf dem Talsperrengelände optisch erinnern. Die Gemeinde will ihn recht bald gegenüber dem Kletterwald bauen. Quelle: Archiv
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Kriebstein

Die Gemeinde will rund 100 000 Euro an der Talsperre investieren. Für das Geld soll gegenüber dem Kletterwald ein Kinderspielplatz entstehen. Den Löwenanteil der Kosten will die Kommune mit Fördergeld bezahlen. das sind rund 85 000 Euro.

Bleiben noch der Eigenanteil über 15 000 Euro. Zu diesem bekannte sich der Kriebsteiner Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Mit diesem Beschluss räumte der Rat eine Hürde auf dem Weg zum Fördergeld aus dem Weg. Denn das fließt nur, wenn die Gemeinde den Eigenanteil nachweist. Das hat sie nun getan, indem sie sich verpflichtet, das Geld im Haushalt für 2017 zwingend einzuplanen, der ja bekanntlich noch nicht vorliegt.

„Der neue Spielplatz soll keine Konkurrenz zum Kletterwald sein, sondern eine Ergänzung“, erklärt Bürgermeisterin Maria Euchler auf Nachfrage der DAZ. Der Kletterwald ist für die größeren Kinder und Erwachsenen, der neue Spielplatz für die kleinen Kinder. Der neue Spielplatz soll auf einer verwilderten Fläche gegenüber dem Kletterwald und nördlich des Biergartens „Basislager“ entstehen. Um einen Bezug zur Burg Kriebstein herzustellen, ist die Spielanlage als Räuberburg geplant. So hat die Kletter- und Rutschanlage zwei Türme, bietet somit die Silhouette einer Burg. Auf dem Spielgerät, das das Herzstück der neuen Spielanlage ist, können die Kinder klettern, rutschen und balancieren.

Die Gemeinde Kriebstein will am Kletterwald an der Talsperre einen neuen Spielplatz einrichten, der wie eine Räuberburg aussieht. Hier finden Sie einige Aussagen, wie man zu diesem Projekt stehen kann. Welcher würden Sie am ehesten zustimmen?

Die Gemeinde Kriebstein will am Kletterwald an der Talsperre einen neuen Spielplatz einrichten.

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Der Plan des Architekturbüros Koord aus Hainichen bezieht auch die Natur in die Gestaltung des Spielplatzes ein. An den stabilen Ästen der dort stehenden Buchen könnte man ja Schaukeln und Strickleitern befestigen. Natürlich fehlen auch die Sandkästen nicht, wo die Kinder die Burg Kriebstein als Sandburg nachbauen können.

Notwendig ist der neue Spielplatz aus Sicht der Gemeinde, weil es für Kinder nur wenig Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Gebiet der Talsperre gibt. Ein Kinderspielplatz soll die Attraktivität des Naherholungsgebietes steigern.

Noch in den Wintermonaten könnte die Gemeinde das Bauvorhaben umsetzen und bis zur Saisoneröffnung fertig sein. Voraussetzung ist natürlich, dass die Fördermittel fließen.

Von Dirk Wurzel

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