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Region Döbeln Döbeln feiert seinen 1035. Geburtstag
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10:06 20.06.2016
 Der große Festumzug war am Sonntag der Höhepunkt des 11. Döbelner Heimatfestes.   Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

 Trotz einiger Regenschauer ließen sich die Döbelner von Freitag bis Sonntag ihr großes Heimatfest anlässlich der 1035-Jahrfeier nicht verderben. Der Regenschirm gehörte am Freitag und Sonnabend zum Gepäck. Denn ganz ohne Regentropfen gingen die beiden Aufführungen des Heimatfestspieles sowohl am Freitag als auch am Sonnabend nicht über die Bühne. Doch Doblyns Mimen lockten an beiden Tagen an die 1400 Zuschauer auf die Traversen auf dem Schlossberg. Auf das Historienspektakel konnten sich die Besucher schon auf dem Lutherplatz einstimmen. Dort, rund um die Nicolaikirche, hatten Händler, Spielleute und Gaukler des Mittelsächsischen Kultursommers auf dem historischen Markt Quartier bezogen.

Gefeiert wurden aber am Wochenende nicht nur 1035 Jahre seit der Ersterwähnung Döbelns, sondern auch 25 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Heidenheim in Baden-Württemberg und Döbeln in Sachsen. Um das Jubiläum gebührend zu würdigen, besuchte zum Heimatfest eine Heidenheimer Delegation die Stadt Döbeln. Im Rathaus gab es am Sonnabendvormittag ein festliche Sondersitzung des Stadtrates, um das Jubiläum angemessen zu ehren. Die Döbelner Stadtverordnetenversammlung hatte in ihrer Sitzung am 3. Juni 1991 beschlossen, zusätzlich zu den bestehenden Partnerschaften mit Givors (Frankreich), Vyskov (Tschechien) und Unna (Nordrhein-Westfalen) eine städtepartnerschaftliche Beziehung mit der ostwürttembergischen Stadt Heidenheim aufzunehmen. Die Unterzeichnung der Urkunde erfolgte am 28. September 1991 beim Döbelner Blumenfest im Festzelt, dass die Heidenheimer Partner mitgebracht hatten. Damals präsentierten die Heidenheimer Majoretten, die Oggenhausener Blasmusikanten, die Heidenheimer Trachtengruppe und die Heidenheimer Rollschuhakrobaten den Döbelnern ein „schwäbisches Volksfest“. Auch 25 Jahre später, beim 11. Döbelner Heimafest, brachten die Ostwürttemberger kulturelle Verstärkung mit an die Mulde. Die Guggamusig Schwoba Gwidd’r Oberkochen sorgte auf dem Familienfest der Stadtwerke, auf dem Obermarkt und am Sonntag im Festumzug für Stimmung.

Trotz kleinerer Schauer und Regengüsse am Freitag und Sonnabend zog das 11. Döbelner Heimatfest am Wochenende die Döbelner und ihre Gäste recht zahlreich auf die Muldeninsel. Die hatte sich zwischen dem Stadtwerkegelände und dem Schlossberg zur einer riesigen Festmeile herausgeputzt. Nur aller fünf Jahre feiert Döbeln so groß mit Festspiel und Festumzug den Stadtgeburtstag.

Gute Stimmung bis in die Nacht bescherten seit Freitag 47 Bands und Gruppen auf den Bühnen im Stadtgebiet. Die Ritterstraße präsentierte sich dabei als besondere Festmeile neben Ober- und Niedermarkt. Hier brachten sich die Anliegergeschäfte besonders ein mit Kindermodenschau am A&V Sonnenkäfer, mit Livemusik im Hinterhof des Bastelladens, mit einem Ritterstraßenbrunch am Sonntag und vielem mehr. Auf den Bühnen krachte es hier besonders mit der weiblichen AC/DC-Coverband „Black Rosie“ am Freitag, „Engel in Zivil“ Sonnabendnacht oder „Berluc“ am Sonntag.

Am Stiefelbrunnen präsentierten sich dagegen viele Musiker aus der Region, die der Mittelsächsische Jugendverein unterstützt.

Auf dem Obermarkt sorgte am Sonntagabend die „East Street Band“ mit Songs von Bruce Springsteen für Zugabe-Rufe zum Abschluss des 11. Döbelner Heimatfestes, den „Glory Days“ Döbelns.

Von Thomas Sparrer

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