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Eingemeindung als große Chance sehen

Eingemeindung als große Chance sehen

Im CDU-Stadtverband Leisniger-Land ist die Einheit längst vollzogen. Die mit der Gemeinde Bockelwitz. Bereits vor mehreren Jahren taten sich die Mitglieder der Partei aus den beiden Gemeinden zusammen und trafen sich gestern wieder zum traditionellen Stammtisch während des Tages der Einheit.

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Immer zum Tag der Deutschen Einheit treffen sich die Mitglieder des Leisniger CDU-Stadtverbandes im Schützenhaus.

Quelle: W. Sens

Leisnig . (HS). Im CDU-Stadtverband Leisniger-Land ist die Einheit längst vollzogen. Die mit der Gemeinde Bockelwitz. Bereits vor mehreren Jahren taten sich die Mitglieder der Partei aus den beiden Gemeinden zusammen und trafen sich gestern wieder zum traditionellen Stammtisch während des Tages der Einheit. "Natürlich wurde auch über die Eingemeindung von Bockelwitz gesprochen", sagte Dirk Czaja, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes.

 

Er sehe die Zusammenschluss auch als große Chance. Deswegen können er und seine Parteifreunde es nicht verstehen, dass so viele negative Schlagzeilen zur Eingemeindung entstehen. In Bockelwitz gebe es viele schön sanierte Straßen und es existiert auch noch die Sozialküche. Aber all das koste viel Geld und das könne nicht mehr mit vollen Händen ausgegeben werden, so Czaja. Er ist selbst Einwohner der Gemeinde Bockelwitz und ist froh über den Zusammenschluss. "Die Entwicklung der Gemeinde Bockelwitz ist sehr positiv gelaufen. Aber das hat auch ein ganz schönes Loch ins Finanzsäckel gerissen", fasste Czaja zusammen. Deswegen sei die derzeit herrschende Meinung "Schade, wir werden gefressen" nicht angebracht, so der stellvertretende CDU-Stadtverbandsvorsitzende weiter. Er sei sich mit seinen Parteifreunden sicher, dass die Eingemeindung von Bockelwitz nach Leisnig auf Augenhöhe passiert. "Wir haben uns im Stadtverband auch auf Augenhöhe zusammengeschlossen", so Czaja. Und das funktioniere sehr gut.

"Natürlich mussten wir auch über Europa sprechen", sagte der Mann mit dem markanten Haarschnitt. Die große Politik wird eben derzeit bestimmt von der Kriese im Euro-Raum, von den griechischen Milliardenschulden und von dem Verhalten der deutschen Regierung. Keiner könne verstehen wie hoch sich Deutschland für die Rettung des Euro noch verschulden will. Aber letztlich ließen sich die Parteimitglieder dadurch nicht die Feiertagsstimmung vermiesen, tranken gemeinsam ihr Frühschoppenbier und werden sich auch im kommenden Jahr wieder im Schützenhaus einfinden.

"Diese zwanglosen Treffen mit den Parteimitgliedern sind ungemein wichtig für den Zusammenhalt", erklärte Czaja. Damit auch die CDU-Männer der ersten Stunde daran teilnehmen können, wurden Fahrgemeinschaften gebildet. "Lediglich mit dem Nachwuchs klappt es noch nicht so richtig", gab Czaja zu. Der Stadtverband Leisniger Land zählt derzeit mehr als 55 Mitglieder. Was sich gar nicht so schlecht anhört. Allerdings gehöre ein Großteil der Männer und Frauen mit dem CDU-Parteibuch in der Tasche schon zur älteren Generation. "Es ist schwierig die jungen Leute zu erreichen und zu motivieren", so Czaja.

Ein paar Worte hatte er auch für den Städtebund übrig. "Die einzelnen CDU-Stadtverbände innerhalb des Städtebundes arbeiten sehr gut zusammen", sagte der stellvertretende Vorsitzende. Wenn die Waldheimer oder die Harthaer eine Veranstaltung organisieren werden auch die Leisniger eingeladen und umgekehrt. "Mit Döbeln und Roßwein könnte die Zusammenarbeit noch besser laufen."

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