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Döbeln Einkaufen bei Penny nach den Sommerferien
Region Döbeln Einkaufen bei Penny nach den Sommerferien
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23:00 13.02.2017
Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) hofft auf einen Umzug von Nah und Gut an die Oschatzer Straße und die pünktliche Neueröffnung Pennys an der Kirchstraße. Quelle: Sven Bartsch (Archiv)
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Ostrau

Das schwerste Stück Arbeit für Projektentwickler Wolfgang Jeschke ist geschafft: Seit vergangener Woche gibt es eine offizielle Baugenehmigung für den neuen Penny-Supermarkt an der Ostrauer Kirchstraße. Das bestätigte er gestern der DAZ und zeigte sich erleichtert nach langem Warten auf das Startsignal aus Freiberg. „2013 bis 2017 ist schon ein bisschen Zeit“, meinte Jeschke mit Blick auf die lange Planungsphase für den neuen Supermarkt, der zunächst größer geplant war, jedoch von der Raumordnugsbehörde auf maximal 800 Quadratmeter beschränkt wurde.

Schon seit 2014 wurde in diesen Maßen geplant, dann stand fest, dass die Rewe-Gruppe, zu der auch die Discounter-Kette Penny gehört, in den neuen Markt einziehen soll, obwohl sie schon mit einem kleineren Geschäft an der Oschatzer Straße vertreten ist. Schon vor knapp einem Jahr stand der Baustart kurz bevor, die Archäologen durchkämmten bereits das Baufeld.

Mit einem Jahr Verspätung soll der Bau nun im April starten. Die Vorbereitungen dafür sind längst im Gange. „Die Ausschreibungen laufen schon seit Dezember, da ist Rewe ins Risiko gegangen. Meiner Schätzung nach wird der Markt nach dem Ende der Schulferien fertig. In den Ferien werden sie kaum eröffnen, also wahrscheinlich danach im August“, sagt Jeschke. Vier Monate Bauzeit sind angesetzt. Lässt der Winter schon vor April nach und stehen die Baufirmen bereit, könnte es auch schon im März losgehen. „Die Planung ist abgeschlossen, Brandschutz, Statik stehen“, weiß Jeschke.

Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU), der sich beim Landratsamt für eine schnellere Bearbeitung stark gemacht hatte, zeigte sich erleichtert. „Am Freitagnachmittag hatte ich den Bescheid in der Post, da habe ich mich schon sehr gefreut“, sagte Schilling gestern, auch wenn ein letzter Rest Skepsis bleibt. „Erst wenn er wirklich steht, glaube ich, dass wir den Markt haben“, sagte er mit einem Augenzwinkern. Den Skeptikern gegenüber des Projekts hielt Schilling entgegen: „Ich habe es erwartet, dass es klappt. Es gab ganz Viele, die gesagt haben, es wird sowieso nichts. Ringsum war viel Behördengeplänkel. Wir haben versucht, das etwas zu beschleunigen und das hat ein Stück weit auch geklappt.“

Nun wolle man für den Noch-Penny-Standort an der Oschatzer Straße eine Nachnutzung finden. „Es werden Gespräche geführt, dass der Edeka-Ableger Nah und Gut von dem alten Einkaufsgebäude an der Schule in den jetzigen Penny-Markt zieht“, sagte Schilling. Das Haus an der Karl-Marx-Straße sei ein veralteter Standort ohne Fenster. Die Verhandlungen liefen aber allein zwischen dem Marktbesitzer an der Oschatzer Straße und dem möglichen neuen Pächter. „Die Gemeinde ist außen vor. Wir können nur unser Interesse bekunden und vermitteln“, erklärte Schilling.

Von Sebastian Fink

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