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Entdeckungen mit Zeichenstift und Pinsel

Entdeckungen mit Zeichenstift und Pinsel

In der Galerie des Fachkrankenhauses Wermsdorf eröffnete der Torgauer Kunst- und Kulturverein "Johann Kentmann" kürzlich eine Ausstellung des Malers Reinhard Dreßler mit dem Thema "Vor der Stadt".

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Werke des Wiederitzscher Künstlers Reinhard Dreßler sind bis Januar im Verwaltungsgebäude des Fachkrankenhaus Hubertusburg zu sehen.

Quelle: Olaf Barth

Der Leipziger erläuterte bei dieser Gelegenheit seine Werke. Bis Anfang Januar werden seine Arbeiten auf zwei Etagen des Verwaltungsgebäudes präsentiert.

 

Die Anfänge der zeichnerischen und malerischen Tätigkeit Reinhard Dreßlers liegen in seiner Geburtsstadt Waldheim. Sein Elternhaus befand sich in einem kleinen Ortsteil vor der Stadt. Während seine Schulkameraden die Freizeit auf dem Fußballplatz verbrachten, durchstreifte er mit Mal- und Zeichenutensilien die nähere Umgebung und die Stadt selbst. Frühzeitig merkte er, dass ihn die Natur vor der Stadt mehr interessierte als die innerstädtische Architektur. Nach einer handwerklichen Malerlehre und anschließender dreijähriger Armeezeit wählte Reinhard Dreßler seinen Lebensmittelpunkt in Leipzig. Dort wohnte er wieder vor der Stadt - in Wiederitzsch.

 

Wo früher Felder und Biotope waren, befindet sich heute das neue Messegelände. Deshalb suchte sich der Künstler neue Naturräume für seine Entdeckungen: Neben der Dübener Heide gehört dazu das Muldental. Aufenthalte am Weststrand auf dem Darß kompensieren zunehmende Naturdefizite am Wohnort.

 

Die Menschen- und Figurenmalerei hat im Laufe der Jahre einen höheren Stellenwert erlangt, als das früher der Fall war. An anderer Stelle hätten seine Bilder genauso entstehen können - die besondere Note und Prägung erhielten sie aber durch naturnahe Erlebnisse - vor der Stadt.

Axel Kaminski

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