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Entführung einer Oschatzerin noch immer rätselhaft

Entführung einer Oschatzerin noch immer rätselhaft

Die Ermittlungen im Fall der mysteriösen Entführung einer 22-jährigen Oschatzerin dauern weiter an. Das erklärte Ricardo Schulz von der Staatsanwaltschaft Leipzig.

"Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen, wir ermitteln weiterhin gegen Unbekannt." Bislang gebe es aber keine Hinweise auf einen Tatverdächtigen oder mehrere konkrete Personen, sagte Schulz. Es werde weiterhin versucht, einen möglichen Täter über Spuren und DNA-Untersuchungen ausfindig zu machen. Sollte das nicht gelingen, werde das Verfahren vermutlich abgeschlossen.

Es gebe derzeit allerdings auch kein Ermittlungsverfahren gegen die mutmaßlich entführte Frau selbst, wie Ricardo Schulz betonte, etwa wegen Vortäuschens einer Straftat. Gerüchte, dass es keine wirkliche Entführung war, die zum plötzlichen Verschwinden der Frau geführt hatte, waren in den Wochen nach dem Vorfall immer wieder aufgetaucht.

Die mysteriöse Entführung im September vergangenen Jahres hatte die Ermittler vor Rätsel gestellt - die Umstände erschienen von Beginn an sehr dubios (wir berichteten). Die Frau war an einem Freitag im September als vermisst gemeldet worden, weil sie nicht auf der Arbeit in einer Tankstelle erschienen war. Wenig später wurde ihr Auto am Holländerweg in Döbeln gefunden - unverschlossen, der Schlüssel steckte, die Handtasche lag im Fahrzeug. Ein Suizid der Frau konnte nicht ausgeschlossen werden.

Die Polizei suchte mit Hubschraubern und Wärmebildkamera sowie mit Fährtenhunden. Anderthalb Tage nach der ersten Vermisstenmeldung wählte die Frau selbst den Notruf. Die Beamten rückten mit einem Großaufgebot an der Bahnstrecke Ostrau-Riesa an und fanden die Vermisste unter einem Bahntunnel am Feldrand. Die 22-Jährige befand sich in einem sehr schlechten körperlichen Zustand - sie stand unter Schock und war stark dehydriert. Die Polizei hatte vor Ort umfangreich Spuren gesichert.

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