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Döbeln EnviaM erneuert Wallbacher Straßenbeleuchtung
Region Döbeln EnviaM erneuert Wallbacher Straßenbeleuchtung
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16:27 05.07.2016
In Wallbach kommen aktuell die Stromleitungen in die Erde. Quelle: Sven Bartsch
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Wallbach

Der regionale Energieversorger EnviaM hat den Zuschlag für die Erneuerung der Straßenbeleuchtung im Harthaer Ortsteil Wallbach bekommen. Den Beschluss fassten die Stadträte einstimmig auf der jüngsten Sitzung. „Wir haben uns die verschiedenen Körper und Masten angeschaut“, erklärte Bauamtsleiter Ronald Fischer. „Die haben wir nebeneinandergestellt und Lichtstärke, die zu erwartenden Kosten und den Stromverbrauch verglichen.“ Das wirtschaftlichste Angebot kam dabei von der EnviaM. Dabei handelt es sich um sogenannte Schuch-Leuchten, die bereits entlang der B175 und an den Gersdorfer Pfarrhäusern an der S36 zum Einsatz kommen. Dafür überweist die Stadt rund 18 600 Euro an den Energieversorger.

„Ich finde es gut, dass die Stadtverwaltung nachgefragt hat und den Weg über die EnviaM gegangen ist. Ich hoffe, dass solche Varianten öfter genutzt werden, wenn die Möglichkeit besteht“, lobte CDU-Stadtrat Matthias Thiel. Dr. Wolfgang Fichtner (SPD) kommentierte die Aufarbeitung der Angebote durch die Stadtverwaltung und die daraus folgende Nachvollziehbarkeit der Entscheidung positiv.

Bereits im März stimmten die Räte dafür, die zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung notwendigen Tiefbauarbeiten an die EnviaM zu vergeben. Kostenpunkt: rund 14 800 Euro. Das Unternehmen plante parallel dazu ohnehin, in Wallbach aktiv zu werden, um das Mittelspannungsnetz an moderne technischen Erfordernissen anzupassen. Circa 243 000 Euro verschlingen die notwendigen Maßnahmen. Mittlerweile sind die Arbeiten fortgeschritten. Mittel- und Niederspannungskabel werden unter die Erde verlegt, alte Masten zurückgebaut, eine Transformatorenstation ersetzt und eine neu errichtet. Davon profitieren sowohl Stadtverwaltung als auch der Energieversorger. „Eine gemeinsame Durchführung der Tiefbauarbeiten durch eine Firma hat für alle Seiten Vorteile. Geringerer Koordinationsaufwand, kürzere Bauzeit sowie gemeinsame Nutzung eines Grabens“, kommentierte das Unternehmen bereits im April auf Anfrage der DAZ.

Die Wallbacher müssen sich derweil noch mit der Sperrung ihrer Dorfstraße arrangieren. Die erfolgt in Abstimmung mit der Harthaer Stadtverwaltung. Betroffene Anwohner sollen rechtzeitig durch die ausführende Baufirma informiert werden.

Von André Pitz

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