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Döbeln Erfolgreiches Jahr 2016: Vereinsmitglieder sanieren Geländer in Harthaer Sternwarte
Region Döbeln Erfolgreiches Jahr 2016: Vereinsmitglieder sanieren Geländer in Harthaer Sternwarte
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18:00 07.02.2017
Neu geschliffen und gestrichen wurde das Geländer auf dem Dach der Sternwarte. Vereinsmitglied Andreas Baumbach machte sich mit seinen Mitstreitern ans Werk. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Ein gutes, solides Jahr haben die Vereinsmitglieder der Sternwarte in Hartha zu Ende gebracht. Auch wenn es das Wetter zwischen Oktober und Dezember vergangenen Jahres nicht allzu gut mit all denjenigen meinte, die den Himmel samt Sterne beobachten wollten. Die Möglichkeit dazu gibt es seit jeher in der Harthaer Sternwarte. Regelmäßig finden dort Vortrags- und Beobachtungsabende statt. Ein Angebot, dass es auch künftig geben soll. 800 Besucher lockten die Vereinsmitglieder so im vergangenen Jahr in die Harthaer Sternwarte. „Das sind etwas weniger Besucher als im Jahr zuvor“, weiß Andreas Baumbach, Mitglied im Verein. 19 Mitstreiter hat er und gemeinsam versuchen sie seit Jahren, Astronomie für Bürger zugänglich zu machen. Dazu gehört auch und vor allem die Arbeit mit jungen Menschen. „Da sehe ich durchaus noch Nachholbedarf. Wir haben hier viel mehr Möglichkeiten als bisher ausgeschöpft werden“, erklärt Baumbach. Soll heißen: Oft kommen Schulklassen vorbei, um ein paar Stunden hier zu verbringen. Tatsächlich wäre aber auch mal ein ganzer Projekttag denkbar. Möglichkeiten dazu gebe es.

Innenräume als nächstes an der Reihe

Neben der direkten Arbeit mit den Menschen kümmern sich die Vereinsmitglieder aber auch um den Erhalt der Sternwarte – mit allem, was dazu gehört. Zuletzt sanierten sie das Geländer im Dachbereich. „Das Geländer wurde demontiert, geschliffen und wieder neu gestrichen und angebaut“, erklärt Andreas Baumbach. Im vergangenen Jahr stand die Außengestaltung ganz oben auf der Agenda des Vereins. Kurz- beziehungsweise mittelfristig sollen auch den Innenräumen mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Ein besonderer Höhepunkt war auch das 60-jährige Bestehen der Sternwarte in Hartha, das die Vereinsmitglieder im vergangenen Jahr gemeinsam mit Gästen und Unterstützern feierten.

Gute Zusammenarbeit mit der Stadt

Hauptaugenmerk sind und bleiben aber die Vortragsabende. Mit viel Rechercheaufwand erarbeiten die Vereinsmitglieder zu den unterschiedlichsten Themen ihre Berichte. Gehen da nicht irgendwann mal die Themen aus? „Es kommen in so rasanter Geschwindigkeit neue Erkenntnisse in der Astronomie ans Licht, dass es immer wieder etwas neues gibt“, weiß Baumbach, der selber auch Vorträge hält und betont: „Unsere Vorträge sind nicht trocken, sondern anschauliche und interessant.“ Ihren Gästen ein Erlebnis zu bieten, hat höchste Priorität für die Vereinsmitglieder. Da beteiligt sich auch mal der Jüngste im Bunde und hält mit seinen 14 Jahren einen Kindervortrag. „Das würden wir uns natürlich noch wünschen: Mehr junge Leute, die unseren Verein stärken“, sagt Andreas Baumbach. Dass es schwierig ist, junge Menschen generell für Vereinsarbeit zu begeistern, weiß er. Trotzdem: Die Hoffnung gibt er nicht auf. „Die Astronomie ist ein so spannendes Feld, da gibt es immer wieder etwas zu entdecken“, sagt er. Ohne die Unterstützung des Bürgermeisters und des Stadtrates von Hartha, und auch das betont Andreas Baumbach, sei das alles aber gar nicht möglich. Der Verein hat einen Nutzungsvertrag mit der Stadt und ist für die Instandhaltung und Belebung der Sternwarte verantwortlich.

Von Stephanie Helm

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