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Eric Krüger wechselt Trainer und Verein

400-Meter-Spezialist auch Beicha Eric Krüger wechselt Trainer und Verein

Eric Krüger aus Beicha bei Döbeln will es noch einmal wissen: Der Leichtathlet, der zuletzt acht Jahre beim SC Magdeburg trainiert hat, wechselt zum Jahresanfang nach Chemnitz. Nicht nur der Verein, auch die Trainer des 400-Meter-Spezialisten sind neu. Mit Tony Lester aus England und Jörg Möckel aus Chemnitz will der 28-Jährige noch einmal große Ziele ansteuern.

Das Feuer ist noch nicht erloschen: Nach einer niederschmetternden Saison 2016 will es 400-Meter-Spezialist Eric Krüger noch einmal wissen.

Quelle: privat

Chemnitz/Beicha. Er brennt täglich darauf, zum Training zu gehen und freut sich regelrecht auf die bevorstehenden harten Wochen und Monate. Leichtathlet Eric Krüger, der aus Beicha stammt und die zurückliegenden acht Jahre beim SC Magdeburg trainiert hat, will es nach einer enttäuschenden Saison 2016 doch noch einmal wissen. Die Entscheidung, sich auf mehreren Ebenen zu verändern, hat dem 28-jährigen 400-Meter-Spezialisten noch einmal richtig Auftrieb und Motivation gegeben. Chemnitz ist jetzt seine neue Trainingsstätte, Tony Lester und Jörg Möckel seine neuen Trainer.

Das zurückliegende Jahr hat Eric Krüger mental viel abverlangt. Nach seinem enttäuschenden Aus im Vorlauf der Deutschen Meisterschaften in Kassel musste der mehrfache Deutsche Meister und EM-Bronzemedaillengewinner alle WM- und Olympia-Pläne über Bord werfen. Und sich die Frage stellen, wie es überhaupt weitergehen kann. „Soll ich mir das alles noch einmal antun? Macht es Sinn noch einmal weiterzumachen?“ waren die zentralen Themen dabei. Die Auflösung des Langsprintbereichs beim SC Magdeburg, der nach der Saison seine Förderung für Krüger einstellte, und sein Alter waren dabei nicht gerade ein Pluspunkt auf der Pro- und Contra-Liste.

Doch das Feuer in Eric Krüger ist noch nicht erloschen. Wieder entfacht hat es die Arbeit mit den neuen Coaches. Die Entscheidung, aus Magdeburg wegzugehen, hat ihn beflügelt. „Selbst meine Eltern erkennen mich nicht wieder, ich habe so viel Spaß am Training. Das hat mir in den letzten Jahren etwas gefehlt“, gesteht Krüger, der bei der Bundespolizei angestellt ist und zur Sportfördergruppe Kienbaum gehört.

Beim LV 90 Erzgebirge, wie sein neuer Verein heißt, arbeitet Krüger nun unter der Obhut des britischen Langsprinttrainers Tony Lester. „Es ehrt mich sehr, dass er mit mir arbeiten will“, ist Eric Krüger glücklich. Da Lester nicht in Deutschland lebt, war ein zweiter Coach vor Ort erforderlich. Nach Rücksprache mit dem Verband hat DLV-Disziplintrainer Jörg Möckel aus Chemnitz diese Aufgabe übernommen. Die Kombination aus dem älterem, erfahrenen Trainer Lester und dem jungen Kurzsprinttrainer Möckel ist in Krügers Augen perfekt. Der 400-Meter-Spezialist hat sich noch einmal viel vorgenommen. „Ich möchte meine Bestleistung deutlich steigern“, sagt er. Stehen hat er die 45,77 Sekunden aus dem Jahr 2013. „Die gilt es zu unterbieten.“ Die Weltmeisterschaft in London, und 2018 die Europameisterschaften in Berlin, zu Hause quasi, sind seine nächsten großen Ziele. „Das würde den Kreis schön schließen“, sagt Eric Krüger, der trotz des Wechsels seinem Trainer in Magdeburg dankbar für die zurückliegenden acht Jahre mit allen Höhen und Tiefen ist. „Danach muss ich schauen, inwieweit mein Körper noch in der Lage ist für große Dinge“, blickt Krüger mit einem Auge doch noch in Richtung Tokio 2020.

Von Manuela Engelmann

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