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Erst die Bagger, dann die Kunst: Neuer Kreisel bekommt eine Bahn-Skulptur

Erst die Bagger, dann die Kunst: Neuer Kreisel bekommt eine Bahn-Skulptur

Die Stadt bekommt eine neue Straßenbaustelle. Am 17 August beginnen die Arbeiten an der B 175 (Grimmaische Straße/Lindenallee/Bahnhofstraße). Dabei entsteht auch ein neuer Kreisverkehr. Für dessen Verschönerung hat die Stadt bereits die notwendigen Zutaten auf Lager.

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So könnte der neue Kreisverkehr auf der Bahnhofstraße einmal aussehen. Die Eisenbahnteile hat die Stadt bereits auf Lager.

Quelle: S. Bartsch/S. Kolb, Montage: Sven Bartsch

Die sind recht schwer, handelt es sich doch um eine Eisenbahnachse mit Rädern und zwei Schienenstücke. "Das liegt jetzt im Baubetriebshof. Der Radsatz und die Schienen müssen noch aufgearbeitet werden. Aber bis zum Bau des Kreisels ist ja noch ein bisschen Zeit", sagt Rathaussprecher Thomas Mettcher.

 

Weil der Kreisverkehr am Bahnhof entstehen soll, reifte im Stadtentwicklungsausschuss die Idee, ihn Eisenbahntypisch zu gestalten. SPD-Stadtrat Sylvio Kolb versprach, sich um Radsatz und Schienen zu kümmern. Er hat Wort gehalten, bei dem Bahnunternehmen nachgefragt, für das er als Lokführer arbeitet, und das Geschäft vermittelt. "Es handelt sich um die Achse und Räder eines Güterwagens. Zwei jeweils einen Meter lange Schienenstücke gehören auch dazu", sagt er. Wenn der dreiarmige Kreisverkehr an der Lindenallee/Bahnhofstraße fertig ist, soll in dessen Mitte das Eisenbahnensemble aus Schiene und Radsatz stehen.

 

Bis dahin ist aber noch ein langer Weg. "Die Gesamtfertigstellung des Bauvorhabens ist für Ende 2016 geplant", sagt Isabel Siebert, Pressesprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), das für den Ausbau der B 175 zuständig ist. Auf einer Länge von 723 Metern lässt das Lasuv die Straße grundhaft ausbauen. Außerdem bekommt die Straße neue Rad- und Gehwege. An der Bahnhofstraße sollen Parkbuchten entstehen. "Dort werden die überbreiten Gehwege zugunsten der Radverkehrsanlagen und der Schaffung von Parkbuchten geringfügig zurückgebaut", sagt Isabel Siebert. Außerdem bringen die Ver- und Entsorgungsunternehmen noch neue Leitungen unter die Erde: Der Abwasserzweckverband den Abwasserkanal, die Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft die Trinkwasserrohre, die Stadtwerke die Gasleitung und die Telekom das Telefonkabel. Der Straßenbau kostet rund 2,3 Millionen Euro. Davon tragen Bund und Freistaat 1,1 Millionen Euro. Die Stadt Döbeln bezahlt 500 000 Euro, die übrigen 700 000 Euro steuern die beteiligten Versorgungsunternehmen bei.

 

Logisch, dass sich ein so großes Bauvorhaben auf den Verkehrsfluss auswirken wird. Während der Bauzeit ist die B 175 voll gesperrt. Die Umleitung führt über die Bundesstraße B 169 zwischen den Knotenpunkten B 175/S 34 (Zschepplitzer Straße) und B 175/B 169 (Mastener Straße). Auch der Bus kommt dann nicht mehr durch. Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert: "In Abstimmung mit Regiobus Mittelsachsen GmbH werden die durchgängigen Buslinien über die Grimmaische Straße eingestellt. Der Schülerverkehr zur Grundschule Großbauchlitz wird nach dem Ferienende von der Zschepplitzer Straße in die Grimmaische Straße und zurück abgewickelt."

 

Rettungsdienste, Müllabfuhr und Anwohner sollen die Straße während der Bauzeit aber passieren können. Die Anwohner müssen allerdings damit rechnen, dass sie mal nicht zu ihren Grundstücken gelangen, wenn es aus bautechnischen Gründen nicht geht. Für die Anwohner sind in den einzelnen Bauphasen kleinräumige Umleitungen vorgesehen.

Dirk Wurzel

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