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Döbeln Erste Hochwasserwarnstufe erwartet: „Es wird für Döbeln nicht kritisch“
Region Döbeln Erste Hochwasserwarnstufe erwartet: „Es wird für Döbeln nicht kritisch“
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10:58 22.02.2017
Unbeirrt vom recht straffen Wasserstand im Flutgraben arbeiten die Bauleute weiter an den Bohrpfahlwänden.  Quelle: Sven Bartsch
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Döbeln

 Dramatisch sieht es aus, wenn nach Monaten der Trockenheit im Flutgraben der Mulde in Döbeln plötzlich enorme Wassermassen hindurchdonnern. Am Montagnachmittag hatte das neue Schlossbergwehr zur Entlastung des Muldenarmes hinter der Ritterstraße automatisch die beiden jeweils 25 Meter breiten, tonnenschweren Wehrklappen gesenkt und den trockengelegten Flutgraben gewässert. Die Baustelle zwischen Niederbrücke und Brücke Bahnhofstraße war zuvor geräumt worden. „Es ist noch viel Platz im Flutgraben. Das ist nicht mehr als erhöhte Wasserführung“, beruhigt Axel Bobbe, Betriebseiter bei der Landestalsperrenverwaltung. „Es zeigt aber, dass unsere Abläufe frühzeitig funktionieren.“ Ein Hochwasser war das am Dienstag aber noch nicht. Für Mittwoch erwarten die Landestalsperrenverwaltung und das Landeshochwasserzentrum aber die erste Hochwasserwarnstufe.

„Für Döbeln wird es auf keinen Fall kritisch. Nach jetzigem Erkenntnisstand werden für diese Jahreszeit nicht untypische Wasserstände erwartet“, sagt Axel Bobbe. Durch die Niederschläge taut es jetzt in höheren Lagen schneller und der Schnee schmilzt direkt in die Flüsse ab. Deshalb erwarten die Hydrologen des Landeshochwasserzentrums für die nächsten Tage straffere Pegelstände. Die Arbeiten an der Flutbaustelle an der Brücke Bahnhofstraße gehen unterdessen weiter. Die Bauleute bohren für die Bohrpfahlwände, welche einmal die Hochwasserschutzmauern am breiteren Flutgraben tragen sollen.

Von Thomas Sparrer

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