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Fahrgastunterstand in Leisnig ist repariert – und mit neuem Stadtplan ausgestattet

Nach Vandalismus Fahrgastunterstand in Leisnig ist repariert – und mit neuem Stadtplan ausgestattet

Leisnig hat einen Plan, und zwar mitten in der Stadt: Mit der Reparatur des Fahrgastunterstandes an der Bushaltestelle bekam dieser einen großen Stadtplan auf die große Scheibe an der Rückseite.Den Plan gibt es bald auch als Faltblatt in Westentaschengröße. Zunächst fehlte darauf das Freibad. Doch Gewerbetreibende ließen das beheben.

Der Fahrgastunterstand auf dem Leisniger Markt ist mit einem historischen Stadtplan ausgestattet.

Quelle: Steffi Robak

Leisnig. Seit Kurzem erfüllt der Fahrgastunterstand an der Bushaltestelle am Leisniger Markt wieder seinen ursprünglichen Zweck: Bei Bedarf schützt er die Wartenden vor Wind und Wetter. Damit hatte es sich erledigt, seit die Bushaltestelle in der Silvesternacht das Zielobjekt von Vandalismus war: Die Verglasung des Unterstandes ging dabei zu Bruch. Fortan standen die Wartenden im Freien.

Insgesamt belief sich der dabei angerichtete Schaden auf rund 5000 Euro, informiert Thomas Schröder vom städtischen Bau- und Ordnungsamt. Es handelte sich um einen Versicherungsfall. Geschädigte ist die Stadtverwaltung Leisnig, weil die Haltestelle in kommunaler Unterhaltung steht. Die Haltestelle war mit der Marktsanierung an diese Stelle verlegt und auch mit dem Fahrgastunterstand ausgestattet worden. Die Stadt musste sich demnach auch um die Reparatur kümmern.

Im Zuge dessen wurde ein paralleles Projekt mit in Angriff genommen, welches Leisnig-Besuchern den Weg durch die Stadt, zu diversen Einrichtungen beziehungsweise gastronomischen und Freizeitangeboten zeigen soll: Die Scheibe ist zu beiden Seiten mit einem Stadtplan versehen. Zunächst war das Freibad zwar auf der von Hand gemalten Vorlage der Karte nicht enthalten. Gewerbetreibende, denen das aufgefallen war, hatten interveniert. Jetzt ist auch das Freibad auf dem Plan zu finden.

Finanziert wurde das Projekt „Historischer Stadtplan“ von Leisniger Gewerbetreibenden. Nicht allein die große Darstellung an dem Fahrgastunterstand am Marktplatz gehört dazu. Zudem soll der Plan auch noch in Faltblattform im Westentaschenformat geliefert werden, bot der in Berlin ansässige Thomas Molitor an. Er steht als Organisator hinter dem Projekt, hat die Gewerbetreibenden von Leisnig ansprach dazu motivierte, sich finanziell daran zu beteiligen.

Der noch ausstehende Stadtplan in Faltblattform soll unter anderem im Leisniger Gästeamt und in den beteiligten Ladengeschäften ausgelegt werden. Dann können sich beispielsweise auch außerhalb vom Markt parkende Gäste der Stadt von dem ersten Geschäft, welches sie ansteuern, mit dem Stadtplan zum Auseinanderfalten auf den Weg durch die Stadt machen. Zudem soll sich der Plan auf diversen Infotafeln im Stadtgebiet in Kürze wiederfinden.

Der Fahrgastunterstand an der Bushaltestelle auf dem Leisniger Marktplatz war bereits in der Vergangenheit als Fläche genutzt worden, an der Touristen sich orientieren können. Es gibt schon länger einen Hinweis auf die Burg Mildenstein. Besucher, aber auch Leisniger selbst hatten schon seit längerer Zeit bemängelt, dass es vom Stadtgebiet aus keinen gut sichtbaren Hinweis darauf gibt, welcher Weg zur Burg Mildenstein führt. Vom Stadtzentrum aus ist das mittelalterliche Bauwerk nicht zu sehen. Der Markt fungiert allerdings als einer der großen zentralen Parkplätze der Stadt. Rund um die Burg ist das Parken wegen der eher engen Gassen und Straßen zumindest in größerem Maße nicht möglich.

 

 

 

Von Steffi Robak

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