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Falscher Hochwasser-Alarm sorgte im Raum Döbeln für Unruhe

Warnstufe 3 Falscher Hochwasser-Alarm sorgte im Raum Döbeln für Unruhe

Ein Hochwasser-Alarm hat in der Nacht zum Freitag für einige Unruhe in der Döbelner Region gesorgt. Zum Glück ein Fehlalarm, wie sich schnell herausstellte. Das Landeshochwasserzentrum Sachsens ist dabei, die Ursache für die Fehlmeldung herauszufinden, die von der Leisniger Pegelmessstelle ausging.

Die Wasserstände sind nicht nur mit dem Auge ablesbar. Die Werte werden ständig gemessen und an das Landeshochwasserzentrum übermittelt.

Quelle: Heiko Stets

Region Döbeln/Leisnig.

Es geschah gegen Mitternacht: Während die Leisniger Pegelmessstelle der Freiberger Mulde am Donnerstag, 23 Uhr, noch den normalen Wert von 3,68 Meter erfasste und ans Hochwasserzentrum übermittelte, lag der angezeigte Wert um 0 Uhr bereits bei 4,40 Meter und erreichte Freitag, um 1 Uhr, den „Höhepunkt“ von 5,16 Meter. Danach sank der Wasserstand laut Aufzeichnungen schnell ab, um gegen 3 Uhr noch mal nach oben zu schnellen.

Zu spüren bekamen diese Ausschläge in der Döbelner Region vermutlich hunderte Bürger, in dem bei ihnen mitten in der Nacht das Funktelefon piepte, weil per SMS eine Hochwasserwarnung einging. Diese wird an die Teilnehmer des Warn-systems automatisch verschickt, sobald ein Pegel bedrohliche Werte misst und über eine Datenleitung weitergibt. So las sich das dann: „Achtung! Hochwassernachrichtendienst für Flussgebiet eröffnet. Dringend! Teilweise sogar Alarmstufe 3 erreicht.“

Eine Mitarbeiterin der Döbelner Stadtverwaltung las die Meldung gegen 3 Uhr. „Sie informierte das Ordnungsamt und wir sind erst einmal im Dreieck gesprungen“, berichtet Ordnungsamtsleiter Jürgen Müller. Kontrollen am Döbelner Muldeufer und ein Blick auf die per Internet abrufbare Pegel-Karte des LHWZ ergaben, dass es sich um falschen Alarm handeln musste. Entwarnung per SMS kam Freitagmorgen.



Von Olaf Büchel

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