Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Fernsehaufzeichnung in Börtewitz
Region Döbeln Fernsehaufzeichnung in Börtewitz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:02 16.12.2016
So entsteht eine Fernsehsendung: MDR dreht in Börtewitz. Quelle: Sven Bartsch
Börtewitz

Es dauert etwa anderthalb Stunden, eine Fernsehsendung von 20 Minuten aufzuzeichnen. In der Kulturscheune von Börtewitz erlebten das knapp 80 Zuhörer und Zuschauer. Sie tippten auch kräftig mit, wie viele Stimmen bekannter Schauspieler und anderer Fernsehlieblinge Mach-Dich-Ran-Moderator Mario D. Richardt korrekt erraten kann.

„Bei Olaf Schubert und Peter Sodann war ich mir ziemlich sicher, bei Karl Dall auch“, sagt Richardt. „Aber Matthias Platzeck oder Katrin Weber – da musste ich passen.“ Immerhin erkannte er die Hälfte der eingespielten Stimmen korrekt, und genau so viel hatte ihm Elke Andrä aus Clennen auch zugetraut. Die Chance auf den Gewinn von 1000 Euro verpasste sie dann doch.

Alte Dame sucht neue Wohnung

Ob das vierköpfige Mach-Dich-Ran-Team für die 72-jährige Renate Beschorner aus Bad Lauchstädt eine ihrem Alter entsprechende Wohnung finden konnte oder nicht – dazu gab sie nicht die richtige Prognose ab. Genaueres soll an dieser Stelle nicht verraten werden: Die in Börtewitz aufgezeichnete Sendung wird am 16. Januar im MDR-Fernsehen ausgestrahlt und soll dann noch spannend sein. Fakt ist: Elke Andrä tippte in diesem Punkt falsch.

Wie es tatsächlich ausging, wissen nur die Kulturscheunen-Gäste vom Freitag. Darunter war Jutta Jentzsch aus Börtewitz, seit Jahren passionierte Mach-Dich-Ran-Fernsehzuschauerin. Sie freute sich, eine solche Aufzeichnung einmal miterlebt zu haben. „Ist ja alles ein bisschen abgehackt“, stellt sie fest.

Unterhaltung und Aufzeichnung

Die Aufzeichnung mit dem Team um Redakteur Hendrik Petzold läuft nicht in einem Stück ab, wobei die Kamera einfach mitläuft. Es handelt sich mehr um eine Unterhaltungs-Veranstaltung, die hin und wieder für stückweise Kamera-Aufnahmen unterbrochen wird. Moderator Mario D. Richardt hat also zum einen die Aufgabe, die Anwesenden Zuschauer ins Geschehen einzubeziehen. Anderseits ist er mit Gesicht und Stimme präsent, wenn der Kameramann zur Aufnahme schreitet und sowohl den Moderator als auch Elke Andrä ins Visier nimmt – eine interessante Prozedur.

In 80 Prozent der Fälle ist das Team erfolgreich

Für eine derartige Aufzeichnung war das Mach-Dich-Ran-Team schon einmal am Leisniger Stiefelmuseum zu Gast. Daran erinnert sich Bürgermeister Tobias Goth (CDU), der Freitagabend ebenfalls mit in der Kulturscheune unter den Gästen war. Ratsmitglieder und der Bockelwitzer Ortsvorsteher Michael Heckel waren ebenfalls mit von der Partie. Am heutigen Sonnabend will das Mach-Dich-Ran-Team schon wieder am nächsten Aufzeichnungsort drehen. Es wird das thüringische Schlotheim sein.

Petzold, der die Sendung als Redakteur von Beginn an begleitet, also seit 1992, sagt: „In 75 Prozent der Fälle lösen wir die Tagesaufgabe.“ Mit diesem Tipp hätte er knapp daneben gelegen, wenn es um die 1000 Euro gegangen wäre. Richardt, der die Statistik führt, sagt: „In 80 Prozent der Fälle lösen wir die Aufgaben.“ Diese werden aus den schriftlichen Einsendungen der MDR-Zuschauer ausgewählt.

Von Steffi Robak

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Pommlitzgrund soll ab sofort das neue Staubecken bei Starkregen die Wassermassen aufhalten. Das 90 000-Euro-Bauwerk der Stadt Döbeln ist seit dieser Woche fertig. Beim Hochwasserschutz für die Muldeninsel ist ab nächste Woche bis 6. Januar 2017 Weihnachtspause. Allerdings bleiben die Bauleute in Bereitschaft.

16.12.2016

Der Schutzhund eines Wachmannes hat in Etzdorf (Landkreis Mittelsachsen) einen von zwei Männern gebissen, die sich widerrechtlich auf einer Baustelle aufhielten. Einer der beiden Männer soll mit einem Messer in der Hand auf den Wachmann losgerannt sein.

16.12.2016

Die Ottewiger Feuerwehr bekommt 2017 ihr neues Einsatzfahrzeug. Das wird allerdings statt dem gewünschten Allradantrieb nur über einen Heckantrieb verfügen – aus heutzutage ungewöhnlichem Grund: Das benötigte TSF-W gibt es nicht mit Allrad. Ein Gutes hat es: Die Gemeinde spart knapp 20 000 Euro Eigenanteil.

15.12.2016