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Feuerlöschteich Münchhof wird saniert

Schrebitzer müssen bis mindestens 2019 warten Feuerlöschteich Münchhof wird saniert

Mehr als vier Jahre nach dem Hochwasser von 2013 wird in der Gemeinde Ostrau der letzte Schaden behoben. Der Feuerlöschteich Münchhof wird saniert. Knapp 50 000 Euro wird das kosten, die zu 100 Prozent gefördert sind. Am Dienstag werden die Gemeinderäte den Auftrag vergeben. In Schrebitz dauert es dagegen länger.

Der Feuerlöschteich in Münchhof hat nur noch etwa einen halben Meter Wasser, bevor der Schlamm kommt. Noch im Herbst soll er ausgebaggert und saniert werden.

Quelle: Sven Bartsch

Münchhof/Schrebitz. Mehr als vier Jahre nach dem Hochwasser von 2013 wird in der Gemeinde Ostrau der letzte Schaden behoben. Der Feuerlöschteich Münchhof wird aus Mitteln des Hochwasserschadensbeseitigungsfonds saniert. Knapp 50 000 Euro wird das kosten, die zu 100 Prozent gefördert sind. Am Dienstag werden die Gemeinderäte in ihrer Sitzung in der Kulturschule des Schrebitzer Heimatvereins (Beginn öffentliche Sitzung: 19.45 Uhr) den Auftrag vergeben.

„Da ist baulich einiges zu machen. Der Teich muss entschlammt werden. Da steht nur noch ein halber Meter Wasser. Die Uferränder müssen befestigt und der Überlauf in die Große Jahna erneuert werden“, blickt Ostraus Bürgermeister Dirk Schilling (CDU) voraus. Zwar habe der Fördermittelgeber inzwischen die Abarbeitungsfrist für die Flutschadenbeseitigung von Ende dieses Jahres auf Mitte 2018 ausgeweitet. „Aber wir wollen die Sache jetzt auch mal zum Abschluss bringen“, sagte Schilling. Daher wird mit den Arbeiten auch möglichst zeitnah begonnen, so dass bis Jahresende alles abgerechnet ist.

Dass der Münchhofer Feuerlöschteich auf der langen Liste der Flutschäden ganz nach hinten gerutscht ist, sei kein Zufall, sagt Schilling. „Wir haben das bewusst auf die letzte Maßnahme geschoben. Denn der Zustand des Teiches war nicht ganz so schlimm, da die Große Jahna meist genug Wasser führt, um sich im Ernstfall daraus zu bedienen. Wir haben extra Staustufen angeschafft, um dies zu gewährleisten.“ Zudem seien bislang alle Beseitigungsmaßnahmen an anderer Stelle teurer geworden als gedacht und der Fördermittelgeber musste teilweise hohe Summen nachzahlen. Dadurch war nicht klar, ob das Geld letztlich für alle Projekte auf der Liste reichen würde.

Dennoch solle nicht der Eindruck erweckt werden, der Teich werde als überflüssig angesehen. „Es ist immer gut, wenn man einen Feuerlöschteich hat, wo man nur den Schlauch hineinhalten muss und das Wasser läuft. Da stehen ein Firmengelände und Wohnhäuser daneben, daher soll er auch erhalten bleiben“, betonte Schilling.

Dass die Gemeinde das Problem ohne Förderung auf eigene Kosten jetzt behoben hätte, wollte der Bürgermeister aber auch nicht feststellen. Zu sehen ist das auch am dringend sanierungsbedürftigen Feuerlöschteich in Schrebitz. Im vergangenen Jahr hatte es am Rande einer Ratssitzung eine erste Begehung gegeben. „Der gemauerte Teich hat Risse, da müssten wir erstmal eine genauere Untersuchung anstrengen“, sagt Schilling. Mit Hilfe der normalen Feuerwehrförderung wolle man die Sanierung stemmen, allerdings frühestens 2019. Im kommenden Jahr geht der Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeugs vor.

Von Sebastian Fink

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