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Döbeln Firma Hummitzsch plantHausbau für Tagespflege
Region Döbeln Firma Hummitzsch plantHausbau für Tagespflege
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10:00 17.12.2015
Die Angebote von Tagespflegeeinrichtungen sind immer mehr nachgefragt. Quelle: Archiv
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Nausslitz

Die Bevölkerung wird immer älter. Die in der Region ansässigen Pflegedienste haben ordentlich zu tun. Dabei gewinnt die Tagespflege an Bedeutung.

Die Naußlitzer Firma Häusliche Kranken- und Altenpflege Hummitzsch will der Entwicklung Rechnung tragen und am Stammsitz eine neue Tagespflegeeinrichtung bauen. Da sich das ausgesuchte Grundstück zurzeit noch im Außenbereich der Ortslage befindet, schafft die Stadt Roßwein jetzt die baurechtlichen Voraussetzungen für das Vorhaben. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, eine Ergänzungssatzung im vereinfachten Verfahren für die beiden betreffenden Flurstücke aufzustellen.

Die Firma Hummitzsch hat vor, unmittelbar gegenüber ihres Firmen- und Verwaltungssitzes an der Naußlitzer Dorfstraße den Neubau zu errichten. Das Gebäude soll einmal eine Tagespflegeeinrichtung beherbergen, die eine Kapazität für 15 bis 20 Gäste hat. Die zu erstellende Satzung betrifft das Areal südlich der Dorfstraße, zwischen Bushaltestelle und dem ersten bebauten Grundstück. Zurzeit handelt es sich um Ackerland. „Jetzt befindet sich das Gelände im Außenbereich. Wenn die Ergänzungssatzung rechtskräftig ist, dann ist es Innenbereich und eine Bebauung gestattet“, erklärt Roßweins Bauamtsleiterin Petra Steurer. Wenn die jetzige Feldfläche zu Bauland erklärt ist, dann will die Firma Hummitzsch laut Steurer den Bauantrag für das Vorhaben stellen.

Schon jetzt seien die Flächen verkehrlich und stadttechnisch gut erschlossen, so dass mit der Satzung eine geordnete städtebauliche Entwicklung gewährleistet und eine abschließende Lösung geschaffen werden könne. Da der Bau für die Tagespflege nicht den gesamten Platz beanspruchen wird, ist laut Steurer später eine weitere Bebauung als Lückenschluss denkbar.

Die Satzungsfläche soll sich auf die straßenbegleitenden Bereiche mit einer Tiefe von zirka 40 Metern beschränken. So will die Stadt den Charakter der vorhandenen Baustrukturen aufgreifen und eine ortsuntypische Entwicklung mit zu großen Grundstückstiefen von vornherein ausschließen.

Da sich eine kleine Ecke der Bushaltestelle auf einem der beiden Flurstücke befindet, wollte Stadtrat Erwin Weist wissen, wie verfahren wird. Petra Steurer: „Das bereinigen wir in diesem Zuge. Die Haltestelle wird dann vollständig öffentlich gewidmet sein.“

Von Olaf Büchel

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