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Döbeln Fließende Produktion bei Döbelner Unternehmen Bühler
Region Döbeln Fließende Produktion bei Döbelner Unternehmen Bühler
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21:10 18.01.2012
Man könnte meinen, die Bühler-Gruppe will die geglückte Übernahme von Schmidt-Seeger in Döbeln mit einer zünftigen Sause feiern. Was anmutet wie ein hochwertiges Festzelt ist jedoch eine Leichtbauhalle, in der jetzt im Döbelner Betriebsteil die Verpackung und der Versand erfolgen. Quelle: W. Sens
Döbeln

Einerseits sei die Integration von Schmidt-Seeger in die weltweit agierende Bühlergruppe inzwischen vollzogen, andererseits wären nun auch alle Formalitäten der Neufirmierung, wie Eintragung ins Handelsregister, erledigt, erklärte Unternehmenssprecherin Corina Atzli gestern gegenüber der DAZ.

Im Betriebsteil in der Richard-Köberlin-Straße im Gewerbegebiet Döbeln-Ost ist die neue Situation auch nach außen hin sichtbar. Der bislang an der Halle angebrachte rote Firmenschriftzug Schmidt-Seeger wurde abgebaut und durch das grüne Bühler-Logo ersetzt.

Was längst nicht alles ist: "Das an allen Bühler-Standorten praktizierte Konzept der Fließproduktion, so wie es aus der Autoherstellung bekannt ist, wird auch in Döbeln eingeführt", erklärt Atzli. Das bedeutet, dass vom Bestellungseingang bis zur Übergabe an den Kunden die Auftragsabwicklung ein fließender Prozess ist. Die Durchlaufzeiten ließen sich dadurch stark verkürzen, die Lagerbestände reduzieren und die Qualität steigern.

Da für die Umstellung auf die neue Produktionsvariante zusätzlicher Platz benötigt wird, musste die Abteilung Verpackung und Versand des Döbelner Betriebes in eine Leichtbauhalle umziehen. Diese Halle, die an ein Festzelt erinnert, wurde auf dem früheren Parkplatz des Gewerbegrund- stückes errichtet. Für die Autos der Mitarbeiter ist an anderer Stelle ein Platz entstanden. Wie lange die Leichtbauhalle stehen bleibt und ob sie durch einen festen Bau ersetzt wird, stehe noch nicht fest.

"Als zweiter Schritt ist noch für dieses Jahr geplant, im Döbelner Betriebsteil ein Engineering-Team zu schaffen. Dafür suchen wir noch neue Mitarbeiter", so die Sprecherin. Das Team soll sich mit der technischen Auftragsabwicklung beschäftigen. Benötigt werden Ingenieure, Techniker und technische Zeichner der Fachrichtung Anlagenbau/Maschinenbau. Mit der Rekrutierung sei erst Ende des Vorjahres begonnen worden, so dass sich Bühler über zahlreiche Bewerbungen freuen würde. Um Bühler in Sachsen als Arbeitgeber bekannt zu machen, habe sich das Unternehmen erst vor wenigen Tagen an der TU Dresden präsentiert.

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