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Flutlicht steht, Rasenpflege im Frühjahr

Roßweiner Industriestadion Flutlicht steht, Rasenpflege im Frühjahr

Die neue Flutlichtanlage steht schon mal auf dem Nebenplatz im Roßweiner Industriestadion, das aktuell einer umfassenden Baumaßnahme unterzogen wird. In drei Bauabschnitten werden der Nebenplatz saniert, ein neues Funktionsgebäude erbaut und zuletzt Tartanbahn und Zuschauerplätze modernisiert. Am Dienstag konnten Roßweins Bauamtsleiterin Petra Steurer und Peter Krause vom Roßweiner SV bei herrlichstem Herbstwetter die Flutlichtanlage abnehmen.


Quelle: Sven Bartsch

Roßwein. Die Lichtmasten stehen und um die Anlage zum Leuchten bringen zu können, waren seit Juli ein großer Ring aufgeschachtet und entsprechend Leitungen verlegt worden. Zwischenzeitlich, so Petra Steurer sind auch die Ballfangzäune errichtet worden. Was jetzt noch fehlt, um den ersten Bauabschnitt zum Ende zu bringen, ist die sogenannte Pflege des Rasens. Der Nebenplatz wird nicht komplett saniert, sondern quasi aufgearbeitet. Das Vertikutieren und die Einsaat des neuen Grassamens aber mussten verschoben werden. Geplant war es die Ausführung für die vergangene Woche. Doch im Gegensatz zu dieser Woche hatte sich das Wetter da noch nicht von seiner besseren Seite gezeigt. „Aufgrund der Witterung war alles aufgeweicht und bei Nässe hätte man dem Rasen mehr Schaden als Nutzen zugefügt, wenn man mit dem schweren Gerät darauf fährt“, erklärt Petra Steurer. Also sei die Rasenpflege auf das kommende Frühjahr verlegt worden. Das hat aber auch noch einen anderen Grund: Trotz des aktuell tollen Wetters sind die Nächte bereits sehr kalt. „Da kann es sein, dass der Grassamen nicht aufgeht.“ Bis der Rasen im kommenden Frühjahr neu gemacht wird, kann die Anlage erst einmal noch nicht genutzt werden.

Für die Roßweiner Fußballer stellt das kein Problem dar. Die hatten eh schon ohne den Platz, der bislang ihr Trainingsgeläuf während der Wintermonate war, geplant. „Wir sind sehr froh, dass wir die Möglichkeit haben, in Niederstriegis trainieren zu können“, sagt der Fußball-Abteilungschef des Roßweiner SV Jens Arnold.

Ebenfalls im bevorstehenden Frühjahr soll mit dem Bau des neuen Funktionsgebäudes begonnen werden. Der Bauantrag dafür beim Landratsamt ist gestellt, so Petra Steurer, jetzt warte man in Roßwein nur noch auf die Genehmigung, um die Ausschreibung starten zu können. Gebaut wird der zusätzliche Trakt auf dem Streifen zwischen dem roten Mehrzweckplatz oberhalb des Hauptrasens und den Zuschauerplätzen. Das sei zwar ein schmales Stück, doch der Bau passe genau dazwischen. Die Bäume, die an der Stelle standen, sind bereits in diesem Frühjahr gefallen. Bevor es dann losgehen kann, müssen noch zwei der vier Lichtmasten der Flutlichtanlage versetzt werden, die den roten Platz erhellen.

Vier Umkleiden inklusive Sanitäranlagen soll das neue Gebäude beherbergen. Zwei Schiedsrichterkabinen – eine für Männer, eine für Frauen – gehören genauso dazu wie ein Technikraum. Der alte Sani-Trakt linker Hand des Eingangs zum Stadion bleibt stehen. In dem sind noch die verpachtete Stadiongaststätte und eine vermietete Wohnung untergebracht. Die Maßnahme kostet insgesamt 1,4 Millionen Euro und soll zu 100 Prozent durch Mittel aus dem Fluthilfefonds gefördert werden. Ursprünglich waren diese nach dem Hochwasser 2013 für einen Sportplatzneubau in Niederstriegis vorgesehen, 2015 beschloss der Stadtrat die Investition in das Stadion.

Von Manuela Engelmann

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