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Döbeln Flutspiel bei Flutlicht
Region Döbeln Flutspiel bei Flutlicht
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22:47 18.12.2014
So sehen Sieger aus: Wie im Vorjahr gewannen die Döbelner Eisfüchse gestern Abend das Derby, das wegen des Regens streckenweise an Synchronschwimmen erinnerte. Quelle: Sven Bartsch

Wegen des Regenwetters war die Eisbahn eine Mischung aus Lehrschwimmbecken und Schlingerparcours.

Mit Handballer Sebastian Blech und Dr. Hermann Schulz (ehemaliger Eiskunstlauf-Olympiateilnehmer von Lake Placid 1980, WM-Zehnter 1980 und DDR-Meister im Eiskunstlauf 1981) legten die Döbelner Eisfüchse im ersten Drittel vor. Doch die Tigers aus dem Stadtteil Masten hielten mit und verkürzten immer wieder. Dennoch waren die Füchse, mit Fußballern wie Sebastian Gasch vom Döbelner SC und Matthias Clausner (ebenfalls ehemals erfolgreicher Eiskunstläufer) überlegen. Am Ende siegten sie mit 14:7, wobei Torwart Ralli Schmidt von den Mastener Icetigers mit einigen tollen Paraden glänzte.

Sebastian Blech von den Eisfüchsen wurde nach dem Spiel mit fünf Toren zum besten Spieler des Matches gekürt, ebenso Ralli Schmidt, Torwart der Icetigers. Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer übergab den Pokal schließlich auf dem Eis an die Füchse, bevor Ralli von den Icetigers einen Wetteinsatz einlöste und in Badehose auf Schlittschuhen eine Ehrenrunde auf dem Eis der Doblina-Eisarena drehte. Dafür hatte Stadtwerkechef Reinhard Zerge ein Jahr Strom ausgelobt. Die Tigers aus dem Stadtteil Masten um Teamchef Torsten Hajek, Chef der Abteilung Kanu des ESV Lok Döbeln, waren gestern übrigens auf dem Eis und hinter den Banden die Sieger in Sachen guter Stimmung. Das Team hatte sogar eigene Cheerleader mitgebracht, die mit Häschenohren, Puscheln und lauter Stimme für ordentlich gute Laune trotz der Niederlage sorgten.

Gelüftet wurde gestern übrigens noch ein Geheimnis: Und zwar, wer unter dem Plüschkostüm des eislaufenden Stadtwerke-Maskottchens steckte. Der gelbe Fuchs, der elegant auf dem Eis zur Musik seine Pirouetten drehte, war eine Füchsin. Josephine Schulz, Tochter von Eiskunstläufer Hermann Schulz, hatte wie ihr Vater in Chemnitz trainiert und gab zur Eisbahneröffnung und gestern vor dem Eishockeymatch davon eine Kostprobe.

Die Eisarena und das Eishockey-Derby sind nach der gestrigen Zuschauerresonanz auch für 2015 wieder eingeplant.

Thomas Sparrer

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