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Döbeln Fortschritt senkt Leerstand
Region Döbeln Fortschritt senkt Leerstand
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00:37 02.08.2015
Doppel- und zwei Einzelbalkontürme mit insgesamt 36 Balkonen wurden zuletzt an den Häusern an der Käthe-Kollwitz-Straße 23 bis 27 montiert. Quelle: Sven Bartsch
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Seit Mitte Juli können die Bewohner ihre Balkone nutzen.

Solcherart Investitionen schlagen sich auch in der Unternehmensbilanz der Genossenschaft nieder. Die Leerstandsquote im Wohnungsbestand des zweitgrößten Döbelner Wohnungsvermieters konnte auf drei Prozent gesenkt werden. Denn vor allem in den nachträglich mit Balkonen ausgestatteten Häusern herrscht nahezu Vollvermietung. Parallel konnte die Genossenschaft durch ihr umfangreiches Sozialmanagement die Mietschuldenquote auf 0,3 Prozent senken.

Für 2,4 Millionen Euro wurde allein im vergangenen Jahr bei der Wohnungsgenossenschaft Fortschritt Wohnraum modernisiert und saniert. Neben dem höheren Wohnwert und einer besseren Vermietung brachten diese Investitionen teilweise auch beträchtliche Einsparungen in den Energiekosten, was wiederum die Nebenkostenabrechnungen der Mieter entlastet.

Investiert wurde bei der Genossenschaft aber auch in die Modernisierung und den Ausbau von Pkw-Stellplätzen und Müllplätzen in allen Wohngebieten. Viel Zeit und ehrenamtliches Engagement flossen in die aktive Freizeitgestaltung, welche den Zusammenhalt der Genossenschaftsmitglieder im Wohnumfeld stärken soll. Etwa 500 Teilnehmer zählen die nunmehr mittlerweile 25 Freizeitgruppen innerhalb der Wohnungsgenossenschaft Fortschritt. Die aktiven Mitglieder helfen aber auch mit Arbeitseinsätzen bei der Verschönerung des Wohnumfeldes mit.

All diese Erfolge sind im Jahresabschluss 2014 der Genossenschaft festgehalten. Bernd Wetzig, kaufmännischer Vorstand der WGF, stellte ihn auf der jüngsten Vertreterversammlung dem Aufsichtsrat sowie den 39 gewählten Genossenschaftsvertretern vor. Nach dem geprüften Jahresabschluss war 2014 das wirtschaftlich erfolgreichste Jahr in der 60-jährigen Geschichte der Genossenschaft.

Daran will Döbelns zweitgrößtes Wohnungsunternehmen auch im laufenden Geschäftsjahr 2015 anknüpfen. Neben den bereits getätigten Investitionen wird auch in diesem Jahr wieder viel Wert auf den Ausbau der ehrenamtlichen Arbeit in den Organen des Beirates und der neuen Struktur der WGF-Stammtische gelegt. Auch die Zusammenarbeit mit den Kindereinrichtungen und Schulen im Umfeld der Wohngebiete soll noch intensiver werden.

Im sozialen Bereich wird die Neuausrichtung der Genossenschaft fortgesetzt. Eine regionales Netzwerk ist im Aufbau. Dazu gehören die Arbeitsgruppe Sozialmanagement und das auf vier Jahre angelegte Projekt "Chemnitz Plus" sowie das dreijährige Förderprojektes "Alles unter einem Dach - Das Döbelner Modell".

Dem von Heiner Hellfritzsch geleiteten Aufsichtsrat der WGF wird auch künftig Bärbel Friebel angehören. Sie wurde auf der jüngsten Vertreterversammlung einstimmig wieder gewählt.

Sparrer, Thomas

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