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Döbeln Franzosen staunen über Döbelner Riesenstiefel
Region Döbeln Franzosen staunen über Döbelner Riesenstiefel
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21:21 28.03.2012
Schülerin Chloé Hitchen (2.v.l.) gehört zu den 27 Achtklässlern aus Nordfrankreich, die zurzeit in Döbeln zu Besuch sind. Im Rathaus konnten die Gäste gestern den Riesenstiefel bestaunen, nach dem ihnen Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer die Stadt vorgestellt hatte. Quelle: Sven Bartsch
Döbeln

Aus erster Hand war von dieser aktuellen Stimmungslage gestern in Döbeln zu erfahren: von den 27 Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrern und Betreuern aus Evron, die sich zurzeit zu einem Partnerschaftsbesuch in der Stadt aufhalten.

Die Verbindung zwischen Evron und Döbeln, konkret zwischen den beiden Gymnasien der Städte, besteht bereits seit 2003. Entstanden ist sie, wie so viele Partnerschaften, nach einem Spendenkontakt nach dem Hochwasser. Seitdem gibt es einen regelmäßigen Schüleraustausch. "Unsere Französisch lernenden Achtklässler waren im Oktober in Evron, nun sind die 13- und 14-jährigen Nordfranzosen zum Gegenbesuch hier", sagt Lehrerin Daniele Sturm. Während der Aufenthalte - der aktuelle Besuch ist bis Gründonnerstag in Döbeln - wohnen die Gäste jeweils bei den Familien der Partnerschüler. Mit diesen werden sie auch das bevorstehende Wochenende verbringen, zum Beispiel bei Ausflügen nach Kriebstein oder Dresden.

Nachdem die Gäste am Mittwochabend in der Mensa des Gymnasiums begrüßt wurden, empfing sie gestern Vormittag Döbelns Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer im Rathaus. Er stellte die Stadt vor. Dabei waren die Franzosen von den Hochwasserbildern genauso beeindruckt, wie von der Tatsache, dass es in Döbeln unmittelbar vor der Wende noch 317 Geburten im Jahr gab, es jetzt nur noch rund 150 Geburten jährlich sind. "Uns wurde gesagt, wir müssen Europa wieder bevölkern. Und wir halten uns mit durchschnittlich 2,9 Kindern pro Familie auch daran", schilderte der Lehrer Didier Planchais etwas scherzhaft die französische Geburten-Realität. Was wiederum Egerer zu anerkennender Geste veranlasste.

Die Gäste werden in den nächsten Tagen einen Stadtrundgang in Döbeln unternehmen, das Theater besichtigen, im Welwel und beim Ballsportwettkampf des Gymnasiums am Freitag Sport treiben, natürlich am Unterricht teilnehmen. Außerdem sind Besuche der Riesaer Nudelfabrik und des Freizeitbades Platsch in Oschatz sowie eine Fahrt nach Berlin geplant. Dort soll es im Bundestag ein Treffen mit der mittelsächsischen Abgeordneten Veronika Bellmann geben. Volles Programm also.

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