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Döbeln Freistaat macht Geld für Weg im Zweiniger Grund locker
Region Döbeln Freistaat macht Geld für Weg im Zweiniger Grund locker
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00:34 28.06.2015
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"Der Weg hat insgesamt fünf Brücken, die wir zuerst sanieren", sagt Petra Steurer, Leiterin des Bauamtes im Roßweiner Rathaus. Wann die Bauarbeiten beginnen, kann sie noch nicht sagen. Und es ist ja derzeit auch nicht so, dass Roßwein keine weiteren wichtigen Baustellen zu betreuen hat. "Wir haben bis 2017 Zeit mit dem Bauvorhaben", sagt Petra Steurer. Roßwein muss sich beim Bau mit dem großen Nachbarn Döbeln abstimmen, denn der Weg schlängelt sich um die Gemarkungsgrenze, teilweise gehört er zu Döbeln, das dann die Baulast für diese Abschnitte hat. Der Weg entlang des Kaiserbachs führt nicht nur an der bekannten Ausflugsgaststätte "Margarethenmühle" vorbei, sondern gehört auch zu einem Rundwanderweg von Döbeln über Neugreußnig, Naußlitz, Hermsdorf zurück nach Döbeln. Nach dem Hochwasser 2013 war die Strecke nicht mehr passierbar, Roßwein ließ sie zunächst provisorisch befestigen.

In den kommenden zwei Jahren soll ein grundhafter Ausbau das Provisorium beseitigen. "Der Sanierungsbereich des Weges erstreckt sich über fünf Bauabschnitte", teilt Isabell Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) mit, das die Fördermittel ausreicht. Die Stadt Roßwein baue demnach drei Ausbauabschnitte und die Stadt Döbeln zwei. Der erste Bauabschnitt ist etwa 220 Meter lang und beginnt an der Hermsdorfer Straße in Mahlitzsch. Im ersten Abschnitt bauen die Straßenbauer den Weg auf einer Länge von rund 50 Metern und einer Breite von 4,50 Metern die Fahrbahn grundhaft aus und bringen Asphalt als Straßendecke auf. "Der Fahrbahnaufbau für den restlichen Bereich des ersten Bauabschnittes wird in ungebundener Bauweise mit einer Fahrbahnbreite von 3 Metern und beidseitigem Bankett von je einem halben Meter Breite hergestellt", informiert Lasuv-Frau Isabell Siebert.

Der dritte Bauabschnitt erstreckt sich auf einer Länge von 330 Metern in östliche Richtung zwischen mehreren weiteren Brückenbauwerken. Auch in diesem Bereich wird eine sandgeschlämmte Schotterdecke den Weg bedecken. Der fünfte Sanierungsabschnitt beginnt ab der Gemarkungsgrenze in östliche Richtung bis zum ersten Brückenbauwerk auf einer Länge von rund 700 Metern bei einer Fahrbahnbreite von drei Metern. Auch hier kommt eine sandgeschlämmte Schotterdecke drauf. Der Abzweig nach Zweinig wird ein 2,50 Meter breiter Weg, den Rasengitterplatten bedecken sollen.

Dirk Wurzel

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