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Freistaat peppt Leisnigs Mirus-Ruine auf

Freistaat peppt Leisnigs Mirus-Ruine auf

Kurz vorm Burg- und Altstadtfest irritierte es die Leisniger: Plötzlich stand wieder ein Baukran oberhalb vom Mirus-Park. Die DAZ fragte beim Sächsischen Immobilien-und Baumanagement (SIB) nach.

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Von Weitem ist es gut sichtbar: Die künstliche Ruine im Leisniger Mirus-Park ist zur Zeit für ihre Sanierung eingerüstet.

Quelle: Steffi Robak

Das Tochterunternehmen des Freistaates hat die Arbeiten an der Immobilie Burg Mildenstein unter ihrer Regie.

SIB-Sprecherin Andrea Krieger: "Die Arbeiten werden, abhängig der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel, abschnittsweise geplant und durchgeführt. Wird für einen nächsten Abschnitt geplant und in der Zeit nicht gearbeitet, wird der Kran aus Kostengründen von der Baustelle abgezogen." Baustart für die Sanierung der Mirusruine und der angrenzenden Stützmauern war Anfang August. Vom Fischendorfer Mulde-Ufer aus ist zu sehen, dass die künstliche Ruine vom Miruspark eingerüstet ist. Die Stützmauern unterhalb und südlich davon müssen statisch ertüchtigt werden, unter anderem mit Rückverankerungen durch Erdnägel. An der Mirusruine werden Turm und Bastei saniert, damit sie für Besucher wieder zugänglich sind. Die baufällige Treppe vom Park auf die Bastei wird denkmalgerecht saniert. Die Treppe erhält wieder Porphyrstufen und ein geschmiedetes Geländer. Die Baukosten für die Sanierung der Ruine betragen voraussichtlich zirka 300 000 Euro. Ab 2016 wird der nördliche Teil des Mirusparks, bis hin zur Mirusruine, saniert. Das schließt Stützwände, Wege und kleine Brücken ein. Auch die Wege rund um die Burg werden in Ordnung gebracht und für die Öffentlichkeit begehbar gemacht. Der nördliche Aufgang zur Burg ist bereits saniert, der Treppenantritt von Tragnitz aus verändert. Der untere Teil hat jetzt Porphyrstufen. Im oberen Felsbereich sind Treppenläufe aus Stahl montiert und an der Felswand verankert. Die Böschungsbepflanzung begann Ende August. Insgesamt kostete die Treppenanlage mit der Sanierung der angrenzenden Böschungsbereiche und den notwendigen Baumfällungen sowie Grünrückschnitten zirka 150 000 Euro. Zuletzt wurden die Stützmauern an den West-Terrassen der Burg Mildenstein saniert, Treppenanlagen hergestellt sowie Geländer und Handläufe aus Metall angebracht. Kosten: rund 350 000 Euro.

Sowohl im Miruspark als auch im Schlosspark verlaufen zur Liegenschaft der Burg Mildenstein gehörende Wege mit Treppenanlagen. Im Schlosspark sind es rund 1000 Meter, im Miruspark zirka 700 Meter. Vor allem im Miruspark müssen Wege und Treppen verkehrssicher gemacht werden. Die Sanierung der Wege und Treppen wird im Jahr 2016 fortgesetzt und sich abhängig von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln über mehrere Jahre erstrecken. Etwa 10 bis 15 Prozent der Wege und Treppen sind schon saniert.

Aus der Döbelner Allgemeinen Zeitung vom 17.09.2015

Steffi Robak

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