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Döbeln Frischzellenkur mit kleinen Hindernissen für Harthas altes Postamt
Region Döbeln Frischzellenkur mit kleinen Hindernissen für Harthas altes Postamt
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17:03 14.01.2016
Werner Wachs rückt Harthas altem Postamt zu Leibe. Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

Das alte Kaiserliche Postamt in Hartha zeigt sicher dieser Tage eingehüllt in einen grünen Mantel. Schuld daran sind freilich nicht die eisigen Temperaturen, sondern die im Gebäudeinneren rege laufenden Bauarbeiten. Seit Oktober sind die Eigentümer der HHR Immobilien GbR im Gebäude zu Gange (die DAZ berichtete) und seit Mitte Dezember liegt auch die Baugenehmigung vor, um der vorhandenen Substanz angemessen zu Leibe rücken zu können. Dabei treten jedoch auch Unregelmäßigkeiten auf, die vorher nicht an der Oberfläche erkennbar waren. „Wenn man im Mauerwerk plötzlich stark verrostete Träger findet, muss man die austauschen“, erklärt Uwe Hentschel von der HHR Immobilien GbR. „Aber das ist bei einem Bestandsgebäude dieser Art zu erwarten und lässt sich mit überschaubaren Mitteln lösen.“ Auch das miese Wetter der letzten Wochen legte dem Bauvorhaben Steine in den Weg. „Das Dach sollte eigentlich schon neu gedeckt sein“, so Hentschel. Da die Arbeiten im Inneren des alten Postamts jedoch trotzdem ohne Einschränkungen weiterlaufen können, bleibt Hentschel guter Dinge und sieht den Zeitplan nicht in Gefahr: „Wir wollen wie geplant im Spätsommer oder Anfang Herbst fertig sein.“ Die grundlegende Beräumung und Sicherung des Gebäudes ist bereits erledigt. Zur Stunde werden die Fundamente für neue Trennwände geschaffen und die Grundrisse der acht geplanten Wohneinheiten angelegt. Als einer der nächsten Meilensteine steht der nördliche Giebel, der bisher noch zur Richard-Wagner-Straße hin abgestützt werden muss, im Plan. Zudem soll im Inneren das Treppenhaus komplett neu gebaut sowie neue Fenster und Türen eingesetzt werden. „Eine Aufarbeitung wäre kosten- und zeitintensiver, als es neu zu machen“, weiß Uwe Hentschel. In Sachen Denkmalschutz sei man zudem dazu angehalten, die beschädigten Porphyrrahmen und Sockel zu reparieren sowie den bereits abgetragenen Außenputz wieder ortsüblich zu gestalten.

Die alte Kaiserliche Hauptpost soll am Ende acht Wohnungen unter ihrem Dach beherbergen, die allesamt mit Fußbodenheizung ausgestattet werden und in den Haupträumen mit Klimaanlage daherkommen sollen. Auch eine behindertengerechte Bleibe soll entstehen.

Von André Pitz

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