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Döbeln Früh übt sich: Grundschüler lesen die DAZ
Region Döbeln Früh übt sich: Grundschüler lesen die DAZ
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14:00 10.03.2016
Zeitungsflirt Quelle: Olaf Büchel
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Region Döbeln

Die DAZ möchte verführen – zum Lesen. Bei der Bildungsinitiative „Zeitungsflirt“ können Grundschulen der Region Döbeln acht Wochen lang jeden Tag für die dritten und vierten Klassen die Döbelner Allgemeine Zeitung erhalten, um damit einen Teil des Unterrichts zu gestalten. Das Projekt startet Anfang April. Ziel ist, die Lese- und Medienkompetenz der Grundschüler zu fördern.

Aus dem Raum Döbeln haben sich bislang vier Grundschulen angemeldet. Dabei ist die Waldheimer Schule Vorreiter, sie beteiligt sich mit drei dritten und drei vierten Klassen am Zeitungsflirt. Die Sigismund-Reschke Grundschule Leisnig und die Grundschule Mochau sind mit jeweils zwei Klassen dabei, von der Döbelner Kunzemann-Schule machen drei Klassen mit. Insgesamt sind das rund 270 Schüler, die jeden Schultag vom 4. April bis zum 27. Mai die DAZ in den Händen halten und damit ihre Region, Sachsen und die ganze Welt entdecken können.

„Das ist eine gute Beteiligung. Von kurzentschlossenen Schulen oder Lehrern kann auch noch eine Nachmeldung erfolgen. Da der Zeitungsflirt am 4. April beginnt, sollte damit aber nicht mehr lange gewartet werden“, sagte Petra Wolff, Geschäftsführerin des Medienpädagogischen Institutes Promedia Wolff, mit dem die DAZ für den Zeitungsflirt zusammenarbeitet.

Petra Wolff stellte am Mittwoch den Grundschul-Lehrerinnen, die sich bereits für eine Teilnahme mit ihren Klassen entschieden haben, die Bildungsinitiative näher vor. Dabei ging sie auch darauf ein, was Medienbildung mit der Tageszeitung bringen kann, trotz Vormarsch von Smartphone& Co. Denn die Statistik sagt folgendes: während Laptop, PC, Internet und Smartphone in 95 Prozent der deutschen Haushalte zur Medienausstattung gehören, sind Tageszeitungen nur noch in 53 Prozent der Haushalte vertreten. „Dabei ist auch und gerade in der digitalen Welt die Förderung der Lesekompetenz sehr wichtig. Sie ist überhaupt erst Voraussetzung dafür, Medienkompetenz zu erlangen“, beschreibt Petra Wolff. Die Tageszeitung biete dafür ein gutes Training, Motivation und Orientierung. Wolff: „Dort sind die Inhalte schon nach Resorts geordnet, man wird nicht mit einem Wust an Informationen allein gelassen, die Artikel sind recherchiert und bereits geprüft. Und es gibt in der DAZ einen Lokalteil. Das ist der wichtigste Teil, weil er die Dinge betrifft, die vor der Haustür passieren.“

Als Bobons bekommen die Klassen ein großes Poster, mit dem sie die Zeitung täglich noch besser kennenlernen können, jeder Schüler erhält zum Abschluss ein Lesediplom und wer möchte, kann selbst einen kleinen Text verfassen, der dann in der DAZ erscheint. Die Kinder der Familien, die die DAZ nicht abonniert haben, bekommen die Zeitung auf Wunsch kostenlos an den Sonnabenden der acht Wochen nach Hause geliefert.

E-Mail-Kontakt für Lehrer, die sich noch kurzfristig anmelden möchten: kincalo@promedia-wolff.de

Von Olaf Büchel

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