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Döbeln Frühling mit geschnürten Laufschuhen begrüßen
Region Döbeln Frühling mit geschnürten Laufschuhen begrüßen
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22:08 23.03.2012
Döbeln

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Die "alten Hasen" wissen Bescheid: Am Sonntag, 10 Uhr, treffen wir uns am Welwel in Döbelns Fichtestraße, um von dort aus loszulaufen. Gemeinsam und dennoch jeder individuell in seinem Tempo und eigenverantwortlich, so weit er möchte beziehungsweise wie weit ihn seine Füße tragen.

Traditionell geht es bei unserem ersten von insgesamt vier sonntäglichen Treffs in Richtung Margarethenmühle und Ruine Kempe, wobei wir in diesem Jahr eine kleine Variante der beliebten Strecke Richtung Mahlitzsch anbieten möchten. Wer lieber eine Runde läuft als Hin- und Rückweg auf der selben Route, der darf sich freuen.

Gerade einmal knapp acht Kilometer lang ist die kürzestes Variante, die wir morgen laufen wollen. Vom Welwel aus geht es in Richtung Krankenhaus, über die Brücke, rechts ab auf den Mulderadweg. Nach etwa anderthalb Kilometern verlassen wir den Radweg, um uns "nach oben" zu begeben. Durch den Wald, am Feldrand entlang marschieren wir aufwärts. Das klingt anstrengend - ist es aber nicht, wenn jeder das Tempo wählt, das seinem Fitnesszustand entspricht. Gehen ist keine Schande - im Gegenteil, dann bleibt mehr Zeit, um das Frühlingserwachen um sich herum zu beobachten. Oben im Wald angekommen, eröffnet sich rechterhand ein wunderbarer Blick auf die Mulde, an der man sonst auf dem Radweg direkt entlang läuft. Und keine Sorge - auf dem Rückweg werden wir genau das tun.

Am Hermsdorfer Berg verlassen wir den Wald und biegen zunächst rechts ab. Wer mag, läuft nun noch einmal in den Wald in Richtung Margarethenmühle, um insgesamt auf zirka zwölf Kilometer zu kommen. Ebenfalls möglich ist die Variante, über die Bahnschienen hinweg zur Ruine Kempe weiterzulaufen, dort umzukehren und auf dem klassischen Weg zurück zum Welwel zu rennen. Das wären dann insgesamt knapp elf Kilometer. Wem acht Kilometer genügen, der lässt den Schlenker über Margarethenmühle oder Ruine Kempe weg und läuft direkt an der Mulde zurück zum Ausgangspunkt Welwel.

Wie immer versuchen wir, auf jeder Streckenvariante einen "Guide" zur Verfügung zu stellen. Dabei geht es in erster Linie darum, dass sich keiner verläuft. Was das Tempo angeht, ist jeder für sich selbst verantwortlich, also: Die Guides laufen tendenziell etwas langsamer. Traditionell den Auftakt als "Gruppen-Führer" machen am ersten Frühlings-Lauf-Sonntag Lutz Iwan vom Welwel und Manuela Engelmann von der Döbelner Allgemeinen Zeitung.

Also, seien Sie dabei - es lohnt sich! Und wir freuen uns auf Sie.

Manuela Engelmann

Auch, wenn er immer mal wieder mit ein paar Zipperlein laboriert, ganz tief in Lutz Iwan schlägt ein Läuferherz. Seit ein paar Wochen hat sich der Welwel-Geschäftsführer wieder mit seinem Laufschuh angefreundet und führt ihn regelmäßig aus. Muss er auch, sagt der 54-Jährige selbst, schließlich will er im Juni fit für den 2. Döbelner Halbmarathon sein.

Immer mit der Ruhe - das ist zumindest beim Laufen das Motto von DAZ-Sportredakteurin Manuela Engelmann. Die 35-Jährige mag entspannte Läufchen und freut sich deshalb besonders auf die Lauftreffs mit Gleichgesinnten - dann darf es gern auch mal ein Stückchen weiter sein. Schließlich soll die Kondition auch bei ihr im Juni für den 2. Döbelner Halbmarathon reichen.

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