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Fünfter Operationssaal im Mai fertig

Fünfter Operationssaal im Mai fertig

Das Klinikum Döbeln gehörte mit seinen 195 Betten und einer stabilen Zahl von 400 Mitarbeitern auch im vergangenen Jahr zu den strukturbestimmenden Unternehmen in Döbeln.

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Still ruht der Bau am neuen, fünften Operationssaal im Innenhof des Klinikums. Der am Donnerstag frisch gegossene Beton musste gestern trocknen. Im Mai geht der neue OP in Betrieb.

Quelle: Thomas Sparrer

Das sein Klinikum mittlerweile sogar der zweitgrößte Arbeitgeber der Stadt ist, macht Dr. Ralf Lange, geschäftsführender Gesellschafter und ärztlicher Direktor des Klinikums, dann doch gar nicht so glücklich. "Unsere Klinik bekommt damit als Arbeitgeber in der Region eine riesige Verantwortung", so der Klinikchef. Sorgen, diese Erwartungen nicht zu erfüllen, muss Dr. Ralf Lange aber eigentlich nicht haben. Denn das Klinikum Döbeln schrieb auch 2014 weiter an seiner Erfolgsbilanz. 12 000 Patienten wurden im vergangenen Jahr im Döbelner Krankenhaus stationär behandelt. 5100 Operationen wurden in den OP-Sälen des Klinikums durchgeführt. 25 000 Menschen wurden durch das Klinikum ambulant betreut. Und auch die Patientenzufriedenheit, die bei über 90 Prozent lag, kann sich sehen lassen. All diese Zahlen machen das privat geführte Krankenhaus auch wirtschaftlich stabil. Denn die 195 Betten waren im Durchschnitt zu 93 Prozent ausgelastet. Die Patienten kommen dabei keineswegs nur aus der Region Döbeln, sondern bis nach Dresden, Leipzig oder Chemnitz eilt einigen Spezialisten des Döbelner Hauses ihr guter Ruf voraus und lockt Patienten in die Stadt, um sich hier operieren zu lassen.

 

"Wir sind in all unseren Fachbereichen gut aufgestellt. Die Chefärzte Dr. Roland Pfitzer (Internistische Klinik) und Prof. Dr. Dirk Uhlmann (Chirurgische Klinik) haben dem Haus mit ihrem Fachwissen ihren Stempel aufgedrückt und etwa die Leberchirurgie und die Darmchirurgie weiter entwickelt. Die Endoprothetik unter Chefarzt Rainer Dietrich in der Orthopädischen Klinik zählt zu den renommiertesten in Sachsen", zählt der Klinikchef auf.

 

Mit ihren Lehraufträgen sorgen zudem Professor Uhlmann, Privat-Dozent Pfitzer und Prof. Wolfgang Därr dafür, dass das Klinikum Döbeln als akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsklinik Leipzig fungiert und sehr viele junge Mediziner in Döbeln arbeiten und sich fortbilden. "Das tut unserer Klinik gut", sagt der ärztlicher Direktor. Ihm ist klar, dass es in seiner Klinik niemals Transplantationen oder Strahlentherapie geben wird. "Wichtig ist aber, dass wir uns für die nächsten zehn bis 15 Jahre so gut strukturell aufstellen, dass wir in den Bereichen Innere Medizin, Chirurgie, Radiologie und Orthopädie bestens besetzt sind und auf hohem ärztlichen und technischen Niveau arbeiten können. Das Klinikum Döbeln liege zentral und habe ein hohes überregionales Renommee gewonnen.

 

Neben Neueinstellungen im personellen Bereich investierte Lange aber auch 2014 weiter in die materielle Ausstattung. So wurden ein neues Endosonografiegerät für die Magen-Darm-Untersuchung angeschafft (200 000 Euro). Zudem wurde in die virtuelle Koloskopie investiert (Darm-untersuchung mittels CT), bekam die Leberchirurgie ein neues spezielles Ultraschallgerät. 200 000 Euro wurden zudem in 58 neue Parkplätze investiert. Damit stehen am Klinikum nun 180 Parkplätze zur Verfügung. Aktuell entsteht für runde zwei Millionen Euro der Anbau für einen fünften Operationssaal, der im Mai in Betrieb gehen soll. © Kommentar S. 13

Thomas Sparrer

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