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Funkturm in Döbeln-Nord wird zu Schrott

Funkturm in Döbeln-Nord wird zu Schrott

Mit Hilfe eines 100-Tonnen-Krans samt 60-Meter-Ausleger und einer 60 Meter hohen Hubbühne rückten Mitarbeiter der Firma Elektro Spezial Technik EST aus Hartha dem Ungetüm zu Leibe.

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Mit einem 60-Meter-Kran-Ausleger und einer Hubbühne rückten die EST-Mitarbeiter dem Eisen zu Leibe.

Quelle: Sven Bartsch

Gut eineinhalb Stunden lang hatte Enrico Thielemann, Inhaber des gleichnamigen Kran-Service aus Nossen gestern Morgen seinen riesigen Kran auf der Straße Zur Muldenterrasse in Döbeln-Nord in Position gebracht. Unter jeden der ausfahrbaren Stempel mussten Lastverteilerplatten verlegt werden. Denn jeweils 35 Tonnen Last muss jeder dieser Stabilisatoren tragen.

 

"Wir haben im Vorfeld alles ausgemessen und durchgespielt", sagt Peter Händler, Bauleiter der Firma EST. "Bei dem Aufwand heute muss einfach alles klappen", ergänzt Kran-Unternehmer Enrico Thielemann. Die gesamte Straße Zur Muldenterrasse musste gestern voll gesperrt werden. Schulbusse und Linienbusse wurden umgeleitet, die Bushaltestellen unter dem stählernen Funkturm wurden umverlegt.

 

Etwa 40 Meter Turmhöhe hat Enrico Thielemann mit seinem Laser gemessen. In fünf Teile von je etwa acht Metern Länge und je einer Tonne Gewicht wollen die EST-Leute den Turm zerlegen. Neben dem Kranfahrer hat Bauleiter Peter Händler seine schwindelfreien Mitarbeiter Thomas Krieschok und Sven Friedrich auf die Hubbühne geschickt, nebst Trennschleifer und Brotbüchse. Auftraggeber für den Abbau des Turmes sind die Stadtwerke Döbeln. Die haben mit der Gründung des Unternehmens das Gelände samt Turm vom Stromversorger envia übernommen. "Wir brauchen den Turm nicht mehr. Er ist schon mehr als sechs Jahre ungenutzt. Doch für Standsicherheit und Revision entstehen aber Kosten", sagt Stadtwerkechef Reinhard Zerge. In dem Gebäude hinter dem Turm befindet sich die Schaltstelle Muldenterrasse/Gärtitzer Weg. Von hier aus wird der Stadtwerke-Strom in Döbeln-Nord und die Eigenheimgebiete rundherum verteilt.

 

Anwohner Gerhard Scholz beobachtet die Demontage mit einem Fotoalbum in der Hand. Er wohnt im Mehrfamilienhaus Muldenterrasse 10. An dieser Stelle hatten seine Schwiegereltern früher ihren Garten. Ein Foto von 1930 zeigt sie mit dem Turm im Hintergrund.

Thomas Sparrer

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