Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Döbeln Fußball-Kreisliga: ESV Lok Döbeln überraschend auf Platz zwei
Region Döbeln Fußball-Kreisliga: ESV Lok Döbeln überraschend auf Platz zwei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:55 04.01.2012

[gallery:600-19771080P-1]

Ausgenommen davon ist allerdings auch die Mannschaft des ESV Lok Döbeln. Bis zum achten Spieltag arbeiteten sich die Schützlinge von Jürgen Dressel stetig nach oben, seit dem achten Spieltag scheinen sie den zweiten Tabellenplatz gebucht zu haben. "Ich habe vor der Saison auf keinen Fall damit gerechnet, dass es so gut für uns läuft", sagt der Trainer, der trotz aller Freude über den aktuellen Tabellenstand und nur drei Punkten Abstand zum Spitzenreiter Rüsseina realistisch bleibt. "Man muss es nehmen wie es kommt und wir sind froh, wenn wir am Ende der Saison dort stehen, wo wir jetzt sind." Schließlich wisse man nie, was kommt und die Arbeit gehe immer vor. "Da muss ich mir nur unser letztes Spiel gegen Waldheim anschauen, das wir verloren haben. Da haben bei uns auch jede Menge Stammkräfte gefehlt."

Momentan nicht mehr ganz so viel zu bestellen haben die im Vorfeld der Saison als ein Meisterschaftskandidat gehandelten Zschadraßer. Aktuell Platz sechs belegen die Mediziner, die bewegte Wochen hinter sich haben. Mike Fischer gab sein Amt als Trainer ab, nachdem er es erst am vierten Spieltag Anfang September von Roberto Geißler (jetzt bei Kreisoberligist VfB Leisnig im Amt) übernommen hatte. Mit einem 3:0-Sieg beim SV Aufbau Waldheim konnte Fischer einen gelungenen Einstand als Zschadraßer Trainer feiern. Danach allerdings folgte eine Niederlage nach der anderen. Nun ist zunächst Thomas Tänzer am Zuge, als Spielertrainer die Mannschaft vielleicht wieder in den oberen Tabellenbereich zu führen.

Ebenfalls unter neuer Regie wird das zweite Medizin-Team in der Staffel versuchen, aus dem Tabellenkeller zu kommen. Die Hochweitzschener werden ab sofort von Steffen Kaiser trainiert, der wiederum eine Trainerlücke beim Kiebitzer SV hinterlässt. "Ich habe eine neue Aufgabe gesucht", begründet Kaiser, der in Hochweitzschen Gerhard Ballaman ablöst, seinen Weggang aus Kiebitz. Dieser hatte sich selbst bis Ende des Jahres bei den Medizinern gegeben, wobei es der Verein gern gesehen hätte, wenn Ballaman an der Seite von Kaiser bis zum Saisonende weitergemacht hätte. "Das wollte er nicht, also haben wir uns in beiderseitigem Einvernehmen getrennt", so Fußball-Abteilungsleiter Holger Mimel. Der schlechte Start der Westewitzer in diese Saison sei jedenfalls nicht der Grund für die Trennung gewesen. Neu-Trainer Steffen Kaiser jedenfalls visiert für die Rückrunde Platz sieben bis zehn an. "In der Truppe steckt ein ähnliches Potenzial wie in Kiebitz, und ich denke, dass ich das auch herauskitzeln kann, damit wir dort unten herauskommen."

Wie die Kiebitzer aus dem Tabellenkeller kommen wollen, weiß Vereinschef Rohland Renner bis dato noch nicht so richtig. Steffen Kaisers Abschied kam überraschend für Mannschaft und Verein, einen richtigen Plan B gibt es derzeit noch nicht. "Momentan haben wir noch niemanden als Trainer", so Renner, der sich jetzt erst einmal selbst um die Geschicke der Mannschaft kümmern muss. Zum ersten Training wolle man dann einen oder zwei Spieler aus der Mannschaft als Interimslösung festlegen. "Wir haben zurzeit ein Tief und keine Ahnung, warum. Ich hoffe, dass wir es wenigstens schaffen, nicht abzusteigen", so Renner.

Wieder einmal wesentlich schlechter als geplant läuft es beim Döbelner SC II. Die Zimmermann-Truppe hatte ursprünglich um die Plätze eins bis drei mitspielen wollen. Doch nach dem dritten Spieltag, als dieses Ziel kurzzeitig und einmalig erreicht war, ging es für die Bezirksliga-Reserve des DSC stetig bergab. Aktuell stehen die Döbelner auf Platz acht, nachdem sie mit Rang zehn am neunten Spieltag ihren bislang schlechtesten Tabellenplatz innehatten.

Viel besser als in der gesamten vergangenen Saison hingegen präsentieren sich die Zschaitzer, die momentan Platz sechs belegen und vor allem zu Hause punkten konnten. Trainer Ronald Göllnitz dürfte zufrieden sein mit dem Auftreten seiner Mannschaft, die genauso wie die Hochweitzschener noch ein Spiel zurückliegen.

Besser als zuletzt sind auch die Fußballer des VfB Leisnig II unterwegs. Nach einem Sprung auf Platz acht am fünften Spieltag haben sich die Bergstädter derzeit auf Platz zehn stabilisiert. Weniger stabil zeigen sich hingegen die Waldheimer in ihren Leistungen. Unterwegs zwischen Platz fünf und elf, am zehnten Spieltag auf einem optimistisch stimmenden Platz vier angekommen, sind die Ueberschär-Schützlinge nun wieder bis auf Rang sieben abgerutscht. Überhaupt kein Land scheint die Roßweiner Reserve in dieser Saison zu sehen, sie ist von Beginn an nicht einmal aus der Abstiegszone herausgekommen. Die Gleisberger hingegen haben sich nach einem eher durchwachsenen Start aufgerappelt und stetig nach oben gekämpft. Einem umgekehrten Trend scheinen die Colditzer zu folgen, die mit Platz sieben am siebenten Spieltag ihr bestes Ergebnis erzielten und nun dem Tabellenende mit Platz zwölf schon sehr nah gekommen sind.

Da können die beiden Staffelneulinge Grimma und Dürrweitzschen schon bessere Ergebnisse vorweisen, wobei letztere nach der zwischenzeitlichen Tabellenführung (3. Spieltag) abgerutscht sind und sich nun auf Platz vier zurückgekämpft haben. Sehr kontinuierlich zeigen sich die Grimmaer, die der Lok und Rüsseina als Tabellendritter seit dem neunten Spieltag dicht auf den Fersen sind. Manuela Engelmann

01. SV Rüsseina 15 52:16 36 39

02. ESV Lok Döbeln 15 41:14 27 36

03. FC Grimma II 15 48:16 32 30

04. FSV Dürrweitzschen 15 40:18 22 29

05. SV Medizin Zschadraß I 15 36:28 8 24

06. SV 52 Zschaitz 14 26:24 2 23

07. SV Aufbau Waldheim 15 37:23 14 22

08. Döbelner SC II 15 40:29 11 19

09. SV Gleisberg 15 31:38 -7 17

10. VfB Leisnig II 15 15:41 -26 16

11. SV Medizin Hochweitzschen 14 37:44 -7 14

12. HFC Colditz II15 24:36 -12 13

13. Kiebitzer SV15 19:52 -33 12

14. Roßweiner SV II15 11:78 -67 3

01. SV Rüsseina6 32:06 26 18

02. ESV Lok Döbeln8 25:12 13 17

03. FC Grimma II 7 26:06 20 16

04. SV Medizin Zschadraß I 7 23:07 16 16

05. SV 52 Zschaitz7 16:09 07 16

06. FSV Dürrweitzschen7 21:07 14 14

07. SV Aufbau Waldheim7 20:09 11 12

08. Döbelner SC II9 22:16 06 10

09. HFC Colditz II8 16:13 03 10

10. Kiebitzer SV8 16:15 01 10

11. VfB Leisnig II8 08:18 -10 10

12. SV Gleisberg8 15:24 -9 7

13. SV Medizin Hochweitzschen 6 15:18 -3 6

14. Roßweiner SV II8 06:36 -30 0

01. SV Rüsseina9 20:10 10 21

02. ESV Lok Döbeln7 16:02 14 19

03. FSV Dürrweitzschen8 19:11 08 15

04. FC Grimma II8 22:10 12 14

05. SV Aufbau Waldheim8 17:14 03 10

06. SV Gleisberg7 16:14 02 10

07. Döbelner SC II6 18:13 05 09

08. SV Medizin Hochweitzschen8 22:26 -4 08

09. SV Medizin Zschadraß8 13:21 -8 08

10. SV 52 Zschaitz7 10:15 -5 07

11. VfB Leisnig II7 07:23 -16 06

12. HFC Colditz II 7 08:23 -15 03

13. Roßweiner SV II7 05:42 -37 03

14. Kiebitzer SV7 03:37 -34 02

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit Baubeginn berichtet die DAZ wöchentlich von den Fortschritten im Döbelner Theater. Nun haben wir uns mit Manfred Decker zu einer größeren Baustellenvisite getroffen - und haben Erstaunliches entdeckt.

03.01.2012

Rund um die Uhr in zwei Schichten war vor einem Jahr der städtische Winterdienst im Einsatz, um der Schneemassen Herr zu werden. Ganz im Gegensatz dazu ist jetzt weit und breit keine Schneeflocke in Sicht.

03.01.2012

Ein Bulle, der nicht ordentlich deckt, erzeugt keinen Nachwuchs. Keine Kälber - keine Milch - kein Erlös aus dem Verkauf von Milchprodukten. Das Jahr 2011 war kein einfaches für das Pulsitzer Hofgut.

03.01.2012
Anzeige