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Döbeln Fußball-Kreisoberliga: Schwere Hürden für Ostrau und Neuling Döbeln
Region Döbeln Fußball-Kreisoberliga: Schwere Hürden für Ostrau und Neuling Döbeln
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23:00 30.08.2012

Für den SV Ostrau ging der Saisonstart gründlich in die Hose. 0:4 zu Hause gegen Roßwein, 2:3 in Burkartshain, Vorletzter der Tabelle - so sieht die nüchterne Bilanz aus. Dem SVO droht bereits jetzt ein ähnliches Fiasko wie in der vergangenen Saison, als die Donath-Truppe schnell in den Abstiegskampf der Kreisoberliga rutschte. Dagegen helfen nur Punkte. Ob die allerdings morgen herausspringen, scheint fraglich. Denn im Jahnatal gastiert der SV Eintracht Sermuth. Der Vizemeister und Vizepokalsieger hat bisher seine zwei Partien gewonnen und damit die Aufstiegsambitionen untermauert. Für die Ostrauer wird es also ein schweres Spiel gegen zurzeit gut aufgelegte Gäste von der Muldenvereinigung.

Ähnlich wie den Ostrauern geht es dem Neuling aus der Döbelner Region. Der ESV Lok Döbeln verlor bei seiner Premiere in der Kreisoberliga gegen Mitaufsteiger Groitzsch mit 0:3 - ein ernüchterndes Ergebnis. Nun geht am Sonntag die Reise zu Alemannia Geithain. Die Geithainer sind famos in die Saison gestartet. Während man den Auftaktsieg gegen Frohburg als Pflicht einstufen konnte, sorgten die Alemannen vergangenes Wochenende beim 2:1-Erfolg bei ambitionierten Chemikern aus Böhlen für eine große Überraschung. Für den ESV Lok Döbeln wird es eine harte Auswärtshürde und sicherlich schwer, aus Geithain etwas Zählbares mitzunehmen.

Der BC Hartha hat immerhin schon einen Punkt aus zwei Spielen ergattern können. Vergangene Woche gelang ein 2:2 beim SV Tresenwald. Trainer Sebastian Scholz prophezeite vor der Saison, dass besonders bei seinem Team Wille, Ehrgeiz und die kämpferische Komponente stimmen müssen, um die Klasse zu halten. Am Sonntag gastiert der FSV Kitzscher im Industriestadion. Ein Team, das zurzeit auch nur einen Punkt auf der Habenseite hat. In der vergangenen Saison siegte der BC Hartha zu Hause gegen Kitzscher 2:0. Es hätte auf der Harthaer Bank sicherlich niemand etwas dagegen, wenn es wieder so ausgehen würde.

Ein - laut Tabellenbild - Duell der Gegensätze erwartet die Zuschauer in Großsteinberg. Denn dort trifft der gastgebende TSV (Tabellenletzter) auf den Überraschungsspitzenreiter Roßweiner SV. Zwei Siege haben die Schützlinge von Uli Jentzsch bisher eingefahren. Und diese waren nicht unbedingt so zu erwarten. Dem Kantersieg in Ostrau folgte ein Heimerfolg gegen den SV Regis-Breitingen. Nun gibt der RSV seine Visitenkarte bei einem Aufsteiger ab und sollte die Großsteinberger keinesfalls unterschätzen. Denn sie haben in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Favoriten ärgern können. Robin Seidler

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