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Döbeln Fußball-Landesliga: BSG Chemie Leipzig - Döbelner SC 1:3 (0:2)
Region Döbeln Fußball-Landesliga: BSG Chemie Leipzig - Döbelner SC 1:3 (0:2)
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21:22 12.08.2012

Die Partie begann, wie es von Döbelns Trainern erwartet wurde. Die BSG versuchte sofort, Druck zu machen und drängte den DSC in dessen Hälfte. Doch die Döbelner versteckten sich keineswegs und kamen nach knapp zehn Minuten das erste Mal vor den gegnerischen Strafraum. Die erste Möglichkeit des Spiels hatte dann BSG-Spieler Matthias von der Weth mit einem Kopfball, doch Keeper Torsten Jentzsch parierte vor der BSG-Fankurve in klasse Manier. Kurz darauf bekamen die Döbelner nach einem Handspiel vor dem gegnerischen Strafraum einen Freistoß zugesprochen. Leipzigs Schlussmann Andreas Rudolf hielt den Ball jedoch nicht richtig fest, Martin Schwibs ließ sich nicht zweimal bitten und staubte zum umjubelten 0:1 ab. Die Döbelner hatten nun mehr vom Spiel, auch weil die Außenverteidiger Patrick Peschel und David Banachowicz sich viel mit nach vorn bewegten und für Gefahr sorgten. Patrick Hußner hatte in der 26. Minute das 0:2 auf dem Fuß, die Döbelner Bank und mitgereisten Fans jubelten schon, doch Rudolf parierte mit dem Fuß großartig zur Ecke. Die Leipziger Offensive war an diesem Tag so gut wie abgemeldet. Die Innenverteidigung Toni Bunzel und Kapitän Sebastian Heyna klärte stets in souveräner und sicherer Art und Weise. Falls sich doch mal ein Stürmer durchsetzen konnte, stand mit Geburtstagskind Torsten Jentzsch der gewohnt sichere Rückhalt im Döbelner Kasten. In der 35. Minute hatten dann die Döbelner wieder allen Grund zum jubeln: Martin Schwibs wurde im Strafraum gefoult und der gut leitende Schiedsrichter Lukas Taugerbeck aus Dresden pfiff sofort Strafstoß. Stephan Krondorf war einmal mehr "Mr. Zuverlässig" und verwandelte gewohnt sicher vom Elfmeterpunkt. Mit der 2:0-Führung ging es für den Aufsteiger in die Kabine, auch emotional aufgebrachte Chemie-Anhänger brachten die Döbelner nicht aus der Ruhe.

Mit dem Wiederanpfiff starteten die Gastgeber einen Angriff nach dem anderen. Mit der Einwechslung von Marciano Voufack brachte Leipzigs Trainer Steffen Hammermüller seinen gefährlichsten Spieler der Partie aufs Spielfeld. Doch auch diese Einwechslung hatte aus Leipziger Sicht keinen Erfolg. Zwar geriet die Döbelner Defensive ein ums andere Mal in arge Bedrängnis, doch überwunden werden konnte sie auch in den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit nicht. Und so geschah das, was für alle Döbelner die Erlösung war: Sebastian Becker spielte nach einem Konter in den Lauf von Martin Schwibs, der mit dem 0:3 praktisch die Vorentscheidung erzielte und kurz darauf unter Beifall der DSC-Fans ausgewechselt wurde (70.). In der Schlussphase verwaltete der Liganeuling den Drei-Tore-Vorsprung weiter aufopferungsvoll. Nur in der 87. Minute gingen die Döbelner ungestüm zu Werke und es gab zum zweiten Mal in der Partie Elfmeter. Torsten Jentzsch ahnte die Ecke und war am Ball dran, doch den Ehrentreffer für die BSG Chemie konnte er nicht verhindern. Somit setzten die Döbelner bereits im ersten Spiel der Saison das erste Ausrufezeichen und haben deutlich gemacht, dass sie keineswegs als Touristen in die gegnerischen Stadien fahren. DSC-Trainer Axel Frank sagte nach dem Spiel: "Mit einer solch geschlossenen Mannschaftsleistung von der gesamten Truppe und dem Trainerstab und dieser taktischen Disziplin heute ist noch sehr viel möglich!"

Döbelner SC: Jentzsch, Peschel, Seidel (85. Natzschka), Krondorf, Heyna, Schwibs (72. Gensel), Bunzel, Banachowicz, Becker, Hußner, Singer

Tore: 0:1 Schwibs (19.), 0:2 Krondorf (35./Foulelfmeter), 0:3 Schwibs (69.), 1:3 Hönemann (87./Foulelfmeter)

Zuschauer: 1007

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