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Fußball-Landesliga: Döbelner SC verliert gegen FC Eilenburg 3:5 (0:3)

Fußball-Landesliga: Döbelner SC verliert gegen FC Eilenburg 3:5 (0:3)

Die DSC-Fans übten sich in Galgenhumor. Das übliche Hallo zur Begrüßung wandelte sich in die Frage "Hast du eine Strichliste mit?" mit der Vorhersage: "Das werden noch mehr Tore.

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Irgendwie zum Heulen: Erst beim 0:5 gelingt den Gastgebern gegen Eilenburg der Befreiungsschlag und sie knallen den Gästen drei Tore ins Netz. Ein spannendes Spiel für den Zuschauer war diese Partie allemal. Doch aus dem Tabellenkeller kommt die Heim-Elf so nicht heraus.

Quelle: Sven Bartsch

Döbeln. Mit einem Torverhältnis von 3:2 waren die Gastgeber in Hälfte zwei erfolgreicher als der derzeit Tabellenzweite. Dumm nur, dass die Kupper-Elf ihre Chancen in der ersten Hälfte nicht nutzen konnte und schon zur Pause mit drei Toren zurück lag. Da half nur noch ein Wunder.

Die ersten Minuten waren von gegenseitigem Abtasten bestimmt. Eilenburg legte ein ruhiges Tempo vor, der DSC schien gut eingestellt. Dann aber stieß Toni Bunzel im Kopfball-Duell gegen einen Eilenburger Spieler, der sich dabei eine Kopfverletzung zuzog. Kaum war der Verletzte vom Platz, trommelte der FC wie besessen auf das heimische Tor. Zweimal parierte DSC-Keeper Jentzsch. Dann: Eckball und Tor für den FC (12.).

Der Nachschlag folgte acht Minuten später: Eilenburgs Bartlog hatte sich erfolgreich aus der Mitte lösen können, wurde aber beim Durchmarsch im Strafraum von den Beinen geholt. Den Strafstoß verwandelte Mirko Dietrich erfolgreich zum 0:2.

Auch den Döbelnern boten sich Möglichkeiten, so etwa in der 25. Minute, als Christian Partzsch den Ball über die rechte Seite auf Martin Schwibs spielt, der aber nicht zum Schuss kommt. Wenig später ist es erneut Partzsch, der diesmal Sebastian Gasch in eine komfortable Situation bringt, dieser aber einen Tick zu lange wartet, um abzuschließen. In der 30. Minute schießt Gasch aufs Eilenburger Tor, der Hüter blockt ab, aber keiner der Gastgeber stößt nach.

Schießt Eilenburgs Fraunholz in der 34. Minute noch am leeren DSC-Tor vorbei, nutzt Kummer diesen Umstand in der 40. Minute gnadenlos zum 0:3. DSC-Keeper Jentzsch hatte einen Torschuss erfolgreich abgewehrt, war aber gegen den Nachschuss chancenlos.

Nach dem Seitenwechsel liegt bereits nach fünf Minuten das 0:4 in der Luft, als Fraunholz' Kopfball die Latte trifft. Das 0:5 in der 47. Minute wäre indes zu verhindern gewesen: Unbedrängt vom DSC kann sich Eilenburgs Bartlog den Ball zurecht legen und präzise auf Fraunholz' Kopf platzieren.

Dem Gastgeber muss man zu Gute halten, dass er sich trotzdem nicht aufgibt. Christian Partzschs Treffer zum 1:5 (68.) gibt Auftrieb. Eilenburg indes scheint einen Gang herunter zu schalten, der Sack ist ja eigentlich zu. Als Martin Schwibs einen Strafstoß zum 2:5 verwandelt (82.) keimt Hoffnung auf. Er ist es auch, der nur vier Minuten später zum 3:5 trifft.

Eilenburgs Fans bekommen langsam Muffensausen, denn der DSC zeigt in den Schlussminuten gelungene Kombinationen und strahlt Torgefahr aus. Weitere Torerfolge sind der Kupper-Elf jedoch nicht vergönnt. Antje Krieger

 

Döbelner SC: Jentzsch, Zerge, Peschel, Seidel, Partzsch, Haberstock, Heyna, Schwibs, Gasch, Bunzel, Singer, Bellmann, Hußner.

FC Eilenburg: Piplica, Arndt, Finke, Maruhn, Kummer, Stöbe, Fraunholz, Plätzsch, Jochmann, Dietrich, Bartlog, Krömer, Mende, Radig.

Torfolge: 0:1 Finke (12.), 0:2 Dietrich (20. Foulstrafstoß), 0:3 Plätzsch (40.), 0:4 Kummer (47.), 0:5 Fraunholz (60), 1:5 Partzsch (68.), 2:5, 3:5 Schwibs (82. Foulstrafstoß, 86.).

Schiedsrichter: Tony Schuster.

Zuschauer: 210.

 

 

 

 

 

 

Radeberg/Waldheim (kri). Mit einem 31:31 (17:17) haben sich der VfL und Radeberger SV am Sonnabend getrennt. War Waldheim die spielbestimmende Mannschaft der Partie, vereitelte fehlende Konzentration letztlich den Sieg. Großes Lob geht an Toni Franz: Durch seine Leistung in der letzten, hart umkämpften Spielminute hat er maßgeblich zum Punktgewinn für die Zschopaustädter beigetragen.

 

VfL Waldheim 54: Fritzsche (9), Zschoche, Hochmuth, Wachsmuth (3), Krasselt (6), Bader (1), Seidler (3), Mathys (6), Gubert (3), Kurth, Nabor, Schurzmann, Franz

Schiedsrichter: Feuereisen, Krübel (SV Sachsenring)

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