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GWG investiert jährlich mehr als eine halbe Million

GWG investiert jährlich mehr als eine halbe Million

Döbeln.Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) hat die Ausstattung ihrer Häuser mit Fahrstühlen fast abgeschlossen. Die letzten beiden Aufzüge werden momentan in der Bahnhofsstraße 35 und 36 montiert und runden damit die Sanierung eines ganzen Karrees im Bahnhofsviertel ab.

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Die letzten beiden Fahrstühle an den Häusern der GWG in der Bahnhofsstraße sollen bis Herbst fertig sein.

Quelle: Wolfgang Sens

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) hat die Ausstattung ihrer Häuser mit Fahrstühlen fast abgeschlossen. Die letzten beiden Aufzüge werden momentan in der Bahnhofsstraße 35 und 36 montiert und runden damit die Sanierung eines ganzen Karrees im Bahnhofsviertel ab. Die GWG hat insgesamt sieben Wohnhäuser mit Fahrstühlen nachgerüstet. Auch auf dem Geyersberg und in der Lindenalle plant die Genossenschaft Veränderungen.

 

Zwischen 600 000 und 700 000 Euro investiert Döbelns älteste Wohnungsgenossenschaft jedes Jahr in ihre Gebäude. Dementsprechend wird viel gebaut, verschönert, in Stand gesetzt.

"Aus Erfahrung mit den anderen Fahrstühlen, wissen wir, dass die Aufzüge sehr gern benutzt werden", erklärt der technische Vorstand der GWG Andreas Paul. Durch den Umbau seien etwa 30 Wohnungen Familien- und Altersgerecht gestaltet worden, jedoch nicht behindertengerecht. "Das hätte den finanziellen Rahmen deutlich gesprengt", sagt GWG-Vorstandsmitglied Gisela Menzel. Die Zugänge für die Fahrstühle befinden sich in den Wohnhäusern jeweils auf halber Treppe. Zehn Stufen müssen die Bewohner also noch in Kauf nehmen, bis sie ihre Wohnungstür erreichen. "Uns war wichtig, diese Wohnungen sowohl für Familien mit Kinderwagen als auch für Senioren attraktiver zu machen", erklärt Menzel. Doch pro Fahrstuhl müsse man auch mit zusätzlichen Betriebskosten von jährlich etwa 1000 Euro rechnen. Daraus entstehen den Bewohnern Kosten von etwa 50 Euro pro Jahr und Wohnung. Bis die Fahrstühle fertig sind, bittet Andreas Paul die Mieter und Nachbarn um Verständnis für den Baulärm.

Doch die Arbeiten der GWG für dieses Jahr sind längst noch nicht abgeschlossen. In der Lindenallee zwei bis zehn lässt die Genossenschaft den Innenhof pflastern und neu gestalten. Außerdem bekommen etliche Wohnungen am Geyersberg im September neue Balkone.

"Wir versuchen Schritt für Schritt zu sanieren, so wie sich der Bedarf in Döbeln entwickelt", erklärt Menzel. Von den bereits sanierten Wohnungen der GWG stehen momentan nur ein bis zwei Prozent leer. Doch bezieht man die unsanierten Häuser mit ein, sieht es schon anders aus. 77 sind davon nicht vermietet, vor allem am Geyersberg und in der Lindenallee.

Stefan Hantzschmann

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