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Gänsehaut am Froschbrunnen: Hartha feiert Brunnenfest

Mit Groß und Klein Gänsehaut am Froschbrunnen: Hartha feiert Brunnenfest

Der Wetterbericht hat es noch einmal gut mit den Froschstädtern gemeint. Von den erst angekündigten Gewittern war am Sonnabendnachmittag wenig zu sehen – optimale Bedingungen also für das traditionelle Brunnenfest in Hartha. Als die Knirpse des Kinderhauses die Bühne betraten, war der Markt bereits gut gefüllt.

Der Harthaer Marktplatz war am Sonnabend dicht mit Menschenmassen gefüllt.

Quelle: Gerhard Dörner

Hartha. Der Wetterbericht hat es noch einmal gut mit den Froschstädtern gemeint. Von den erst angekündigten Gewittern war am Sonnabendnachmittag wenig zu sehen – optimale Bedingungen also für das traditionelle Brunnenfest in Hartha. Als die Kinder des Harthaer Kinderhauses um 14.30 Uhr mit ihrem Programm auf die Bühne traten, zeigte sich der Markt bereits deutlich gefüllt. Die Sprösslinge ließen sich von der prallen Sonne nicht unterkriegen und legten trotzdem ein tierisches und teilweise sehr dick kostümiertes Programm aufs Parkett. Als Marienkäfer, Bienen, Schmetterlinge und Frösche verkleidet ließen die Kinder eine Tanzchoreografie nach der anderen vom Stapel und trugen Gedichte vor. Auch Seemänner, Feen und Cowboys kamen auf der Bühne zum Zug. „Da hat man doch direkt Gänsehaut, obwohl es so warm ist“, sagte Kinderhausleiterin Kerstin Thanheiser stolz, selbst dick eingepackt in ein Froschkostüm.

„Was das Kinderhaus hier geboten hat, finde ich einfach toll“, meinte Albrecht Günther. Er selbst hatte eine Enkelin mit im Rennen, die für ihren Auftritt Feuer und Flamme gewesen sei. „Sie geben sich echt Mühe, den Harthaern zu zeigen, dass das Geld im Kinderhaus sinnvoll angelegt wird und die Kinder dort nicht nur ’aufgehoben’ werden“, so Günther.“Es kommt viel aus der Stadt und das ist toll. Es ist unser fest und unsere Künstler“, kommentierte er das Markttreiben und Programm. Am Sonnabend stand der CDU-Stadtrat und Heimatvereinsmitglied in der Bude des Vereins hinterm Tresen. Zwischen all den Fressbuden müsse man erst einmal herausstechen. Deswegen gab es vom Heimatverein Kleinigkeiten für Zwischendurch. „Unsere Fischbrötchen, die wir frisch zubereiten, sind sehr gefragt. Beliebt sind auch die Fettbemmen und selbstgemachte Erdbeer- und Mandarinenbowle.“ Wenn nach dem Fest unterm Strich noch etwas Gewinn stehenbleibt, kommt der in die Kasse der Heimatfreunde und ultimativ Projekten wie der Heimatstube zugute.

Auch andere Vereine zeigten um den Froschbrunnen herum Flagge. Vom Schützenverein gab es kühle Getränke, Jugend Aktiv Harthe war wie immer mit einer Hüpfburg für die Kinder dabei und beim Motorsportclub durften sich die Kleinen an der Autorennbahn versuchen. „Zwei bis vier Kinder stehen eigentlich immer bei uns“, sagte Stephan Schäfer. „Manchmal lassen sie uns auch eine kleine Pause, aber es geht es geht hier ja um den Spaß.“ In der Bude des Kinderhauses gab es vor allem Kuchen, davor Pinsel und Schere. „Wir haben zwei Tische, an denen die Kinder mit wenig Aufwand etwas basteln können“, erklärte Kerstin Thanheiser. Was die von den Eltern mitgebrachten Backwaren in die Kassen spülen, fließt zurück in die Einrichtung. Erst kürzlich wurde die Elektrik im Haus überholt. Jetzt müssen laut der Kinderhausleiterin wieder ein paar Sachen hergerichtet werden.

Insgesamt prägten die Harthaer noch einen Großteil des restlichen Programms. Villa Kunterbunt, Mini und Little Diamonds sowie Franziska Franz standen allesamt im Angesicht des Froschbrunnens auf der Bühne. Auch die Notenchaoten gaben in der Stadtkirche traditionell Eine kleine Nachtmusik zum Besten.

Von André Pitz

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