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Döbeln Geld für den Brandschutz ist endlich da
Region Döbeln Geld für den Brandschutz ist endlich da
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00:37 27.05.2018
Es geht voran im Jugendhaus: Praktikantin Miriam ist an der Gestaltung der Wände rings um die Kleinkunstbühne beteiligt. Quelle: Foto: Sven Bartsch
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Rosswein

Das Trommeln hat sich gelohnt. Nachdem vor ein paar Wochen die Existenz des Roßweiner Jugendhauses fast in Frage gestellt werden musste, weil rund 8 000 Euro für erforderliche Brandschutzmaßnahmen nicht zur Verfügung standen, gibt es jetzt gute Nachrichten für alle Freunde und Unterstützer des Hauses: „Wir haben das Geld zusammen“, kann Vereinschefin Karolina Kempe freudig mitteilen.

Vereine und Freunde haben Geld gesammelt

Die Brandschutztüren, um die es maßgeblich ging und die so viel Geld kosten, sind bestellt. Zum Teil sind es Sonderanfertigungen aufgrund der erforderlichen Maße. Das nötige Geld haben die Roßweiner letztlich aus vielen verschiedenen Richtungen zusammentrommeln können. „Andere Vereine haben uns unterstützt, wie beispielsweise das AJZ Chemnitz, die für uns gesammelt haben“, ist Karolina Kempe froh. Aber auch Geld von vielen Leuten, die früher das Jugendhaus regelmäßig besucht haben, ist im Spendentopf gelandet. „Die Anteilnahme war sehr groß. Es waren doch eine Menge Leute der Meinung, dass das Haus weiter existieren muss.“ Das kann es nur, wenn mittels Veranstaltungen wie Konzerte Geld in die Vereinskasse gespielt wird. Zuletzt war das nicht drin, denn aufgrund nicht erfüllter Brandschutzauflagen durfte das Jugendhausteam keine großen Veranstaltungen mehr durchführen. Doch jetzt scheint Licht am Ende des Tunnels. Die Fluchttreppe vom Hauptkonzertsaal aus muss noch gebaut werden. Und zurzeit wartet der Verein noch auf eine Zuarbeit vom Statiker. Dabei geht es um einen Stahlträger im Bereich unter der Kleinkunstbühne, der verstärkt werden muss. „Wir hoffen, dass das nicht zu komisch wird.“

Apropos Kleinkunstbühne. Die wird farblich gerade neu gestaltet. Das braucht seine Zeit – wie vieles im Jugendhaus. Denn fast alles läuft auf ehrenamtlicher Basis. Wie die Malerarbeiten, die zwei Vereinsmitglieder nach der Arbeit erledigen.

Großes Sommer-Open-Air und Kinderfest geplant

Langsam, aber sicher nimmt auch die zukünftige Mampferia räumlich Gestalt an. Zumindest ist die Küche inzwischen soweit vorbereitet, dass im Juni die Fliesenarbeiten beginnen können. Strom, Heizung, Wasser sind verlegt. Eine Kernbohrung braucht das Jugendhausteam für die Küche noch – für das Abluftrohr. Die Küchengeräte sind da und warten darauf, eingebaut werden zu können. Derweil wird die Mampferia thematisch im Außengelände weiterentwickelt. Demnächst werden Hochbeete bepflanzt.

Bevor am 7. Juli ein großes Sommer-Open-Air mit dem Namen „Fuck...it’s summer“ steigt, das von Jugendhaus-Mitgliedern organisiert wird, sind am 1. Juni die Kinder dran. Zum Kinderfest anlässlich des Kindertages wird gegrillt, Fußball gespielt und Seife hergestellt. Es kann Tischtennis gespielt und gekickert werden, es gibt eine Bastelstraße und Kinderschminken. Von 14 bis 18 Uhr ind alle Kinder und Jugendlichen eingeladen dabei zu sein. Das gilt übrigens auch für die bevorstehenden Ferienspiele. Für die ist das Programm bereits in Arbeit und soll demnächst in den Schulen kommuniziert werden.

Von Manuela Engelmann

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