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Döbeln Geld vom Taifun-Auftritt: 500 Euro für die nächste Musikergeneration
Region Döbeln Geld vom Taifun-Auftritt: 500 Euro für die nächste Musikergeneration
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23:00 06.11.2012

850 Leute kamen vor drei Wochen ins Döbelner Volkshaus, um die alten Barden von vier Musikergenerationen der 1962 gegründeten Band zu erleben.

Werner Busch aus der ersten Generation der Band hatte für das Jubiläum sein altes Saxofon entstaubt und die alten Twist-Titel aus dem damaligen Repertoire geübt. "Es war ein toller Abend und ein tolles Gefühl, auf der Bühne zu stehen. Wir hatten versprochen, dass wir eventuell beim Eintrittsgeld anfallende Gewinne einem guten Zweck spenden", schildert Busch.

Deshalb brachte er gestern seine Musikerkollegen Christian Unger aus der zweiten Bandgeneration und Andreas Potschin aus der vierten Bandgeneration mit ans Lessing-Gymnasium. Im Probenraum der Lessing-Band übergaben die drei alten Barden einen 500 Euro schweren Scheck. "Das soll ein Ansporn sein", sagte Busch.

"Das wird es auch", versprach Schlagzeuger und Sänger Peter Stephan. Das Geld werde für die in die Jahre gekommene Tontechnik eingesetzt. "Es hilft uns weiter", freute sich Schulleiter Michael Höhme, der nach eigenen Angaben nur in der Badewanne singt. Der Etat der Schule sei für die Band begrenzt. "Danke an alle Musiker von Taifun."

Zehn Musiker und Musikerinnen verschiedener Klassenstufen gehören zur Schulband. Gestern nahmen stellvertretend Sängerin Selina Werner, Schlagzeuger und Sänger Peter Stephan, Franziska Schiegl (Klavier/Keyboard), Nora Melzer (Gesang) und Marcus Bischoff (E-Gitarre) die Spende entgegen. Aktuell bereiten sich die Musiker auf die Weihnachtskonzerte am 10. und 17. Dezember in der Aula der Schule vor. Traditionell sind dann die Schulchöre und die Band zu erleben. Die Taifun-Musiker sind als Ehrengäste eingeladen.

Auch die alten Barden von Taifun wollen ihre Instrumente nicht wieder einstauben lassen, nachdem sie zum Goldenen Bandjubiläum alle zusammentrommelten. "Wir haben ausgemacht, dass wir aller fünf Jahre ein Treffen machen. 25 Jahre zu warten, dürfte zu lang sein. Schließlich ist unser ältester Musiker Dieter Stopp an der E-Gitarre 74", so Busch. Der Gedanke, dass er noch mit 99 die Saiten zupft, gefiel ihm aber. Doch weil den Musikern auch fünfjährige Abstände noch zu lang sind, wollen sie ab 2013 monatlich einen Taifun-Stammtisch in einer Döbelner Kneipe ins Leben rufen.

"30 ehemalige Taifun-Musiker leben noch in der Döbelner Umgebung. Da werden sich doch einmal im Monat ein paar zum Quatschen und Musizieren zusammenbekommen lassen. Wenn in der Kneipe dann die Besucher daran auch noch ihren Spaß haben, wäre das doch perfekt. Wir werden die Idee jedenfalls jetzt noch miteinander und mit einem Gastronomen näher besprechen und dann sicher loslegen. Denn die Musik lässt einen nie mehr los, wenn man sich mal damit angesteckt hat", so Werner Busch.

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