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Gema kann Miskus-Bilanz noch gefährden

Gema kann Miskus-Bilanz noch gefährden

Künstlerisch eine gelungene Saison, finanziell weniger - so das Fazit zum Mittelsächsischen Kultursommer (Miskus) 2012, das gestern Heribert Kosfeld in der Börtewitzer Kulturscheune zog.

Die beiden schlecht besuchten Veranstaltungen "Ungezähmt" und "Colors of Nature" Ende August im Kloster Buch (DAZ berichtete) haben nach den Worten des Miskus-Vorsitzenden negativ ins Portfolio des Sommerfestivals geschlagen. Versucht werde trotzdem, die Saison wirtschaftlich mit einer schwarzen Null abzuschließen, was laut Miskus-Geschäftsführerin Regina Herberger durch Mehreinnahmen aus anderen Veranstaltungen gelingen soll. Eine Abschlussbilanz könne erst gezogen werden, wenn noch ausstehende Abrechnungen vom Kartenverkauf und Rechnungen der Künstlersozialkasse und der Gema vorliegen. Kosfeld: "Die Gema könnte uns noch Probleme bereiten. Doch darauf haben wir keinen Einfluss. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm wird, dass es uns aus der Bahn treibt." Der Miskus verfügt in diesem Jahr über einen Gesamtetat von rund 630 000 Euro, die Förderung aus der öffentlichen Hand beträgt etwa 260 000 Euro, die Eigeneinnahmen sollen bei 370 000 Euro liegen.

In der zurückliegenden Saison konnten bei den insgesamt 46 Festival-Veranstaltungen fast 370 000 Besucher gezählt werden. Die hohe Zahl kommt zustande, weil der Miskus auch beim Bergstadtfest und beim Tag der Sachsen in Freiberg mitmischte und sich davon anteilig Besucher anrechnen kann.

Im kommenden, 20. Jahr des Mittelsächsischen Kultursommers soll es statt 14 sogar 15 Veranstaltungswochenenden geben. Besonderheiten werden unter anderem Familientage anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Landkreises und die Einbeziehung der Stadt Meißen in den Historischen Besiedlungszug sein. Der Miskus will sich neben ­Bewährtem in das 40. Parkfest von Mockritz einbringen. Mit einer Simon & Garfunkel-Show sowie einem musikalischem Picknick sollen wieder mehr Leute nach Klosterbuch gelockt werden. In der Stadt Döbeln ist keine Veranstaltung geplant.

Eine Erhöhung der Kartenpreise soll es nächstes Jahr nicht geben. "Wir wollen allen Leuten die Chance geben, zu unseren Veranstaltungen zu kommen", sagt Kosfeld. Olaf Büchel

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