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Döbeln Gemeinderat Ostrau vergibt Aufträge für Neubau der Grundschule
Region Döbeln Gemeinderat Ostrau vergibt Aufträge für Neubau der Grundschule
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23:00 06.09.2012
Ingo Heyder beim Hochziehen einer Mauer auf der Baustelle der neuen Grundschule. Die Firma Hoch- und Tiefbau Rochlitz hatte den Zuschlag für den Rohbau erhalten. Quelle: S. Bartsch

Besonders im Bereich Elektro-Installation kann gespart werden. Durch Kostenverschiebungen zwischen den Gewerken - Zimmereiarbeiten beispielsweise werden teurer (die DAZ berichtete) - bleibt das Gesamtbudget für den Neubau davon unberührt.

"Die höchste Einsparung können wir bei der Elektrik verzeichnen. Es sind rundgerechnet 44 000 Euro. Das ist sehr erfreulich und hilft uns, ins Gesamtbudget zurückzufinden", sagte Dirk Schilling. Der Ostrauer Gemeindechef spielte auf die Kosten für die geplante Elektroinstallation im Neubau der Grundschule an. Die geschätzte Höhe für diese Arbeiten lagen gemäß Fördermittelantrag bei 235 092 Euro, korrigiert nach dem Leistungsverzeichnis noch immer bei 226 418 Euro.

An der öffentlichen Ausschreibung hatten neun Firmen teilgenommen, davon acht ihre Angebote abgegeben. Das günstigste unterbreitete mit 171 960 Euro die Firma Klaus Bauer Elektroanlagen aus Döbeln. Die kostenintensivste Kalkulation lag bei 247 784 Euro. Ebenfalls "sehr zufrieden" zeigte sich Bürgermeister Schilling mit der Ausschreibung für die Heizung. Dabei hatte die Firma Heizungstechnik Waldheim mit 90 788 Euro den Zuschlag erhalten und blieb weit unter der Schätzung laut Fördermittelantrag. Laut diesem waren 128 708 Euro, nach dem Leistungsverzeichnis 119 708 Euro veranschlagt. Fünf Firmen hatten die Ausschreibungsunterlagen abgefragt, drei davon ihre Angebote unterbreitet. Das teuerste Gebot lag bei 107 320 Euro.

Die Sanitäranlage wird die Firma Sanitär- und Heizungstechnik Frankenberg SHF für 103 932 Euro bauen. Die Kosten laut Fördermittelantrag bezifferten sich auf 104 963 Euro. Die korrigierte Fassung nach dem Leistungsverzeichnis zeigt 101 699 Euro an. Dirk Schilling sprach auch in diesem Bereich von einer "effektiven Einsparung", denn das Angebot beinhaltet eine vorher ungeplante Wasserenthärtungsanlage. Die kostet 12 000 Euro. Notwendig werde sie aufgrund des extremen Härtegrades des Wassers in Ostrau, so Dirk Schilling: "Die Ausgabe ist bereits als Mehrkosten bei der Fördermittelstelle beantragt." Gemeinderat Michael Keller (CDU) empfahl in der Diskussion die Enthärtungsanlage dringend, auch wenn die Kosten hoch seien: "Zum Schutz der gesamten Wasseranlage ist sie sinnvoll."

Die Vergaben wurden vom Gemeinderat mit jeweils zwei Stimmenenthaltungen abgesegnet. Zurzeit gehen die Bauarbeiten auf dem Grundschulgelände voran. Am Montag wird mit einem Festakt offiziell der symbolische Grundstein für den Neubau gelegt.

Natasha G. Allner

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