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Döbeln Genossenschaft baut sechs neue Häuser mit 24 Wohnungen in Döbeln-Nord
Region Döbeln Genossenschaft baut sechs neue Häuser mit 24 Wohnungen in Döbeln-Nord
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17:40 09.12.2016
So sollen die Südseiten der sechs neuen Wohnhäuser mit den jeweils vier Wohnungen aussehen. Quelle: WG Fortschritt
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Döbeln

Sechs Häuser mit je vier modernen Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen wird die Wohnungsgenossenschaft Fortschritt voraussichtlich ab Herbst nächsten Jahres im Wohngebiet Sonnenterrassen in Döbeln-Nord errichten. Die entsprechenden Entwürfe stellte Stefan Viehrig vom Vorstand der Wohnungsgenossenschaft jetzt den Stadträten auf ihrer jüngsten Ratssitzung kurz vor.

Zum ersten Mal seit der Wende baut die Genossenschaft damit wieder neuen Wohnraum. Die vergangenen zweieinhalb Jahrzehnte investierte Döbelns zweitgrößter Wohnungsvermieter vor allem in die Sanierung und Unterhaltung des Bestandes und in die Senkung des Leerstandes.

Die Genossenschaft nutzt dabei eigene Flächen im Wohngebiet-Nord, auf denen einst Plattenbauten standen. Zum Thema „Wohnen auf den Sonnenterrassen“ wurde ein Architektenwettbewerb veranstaltet. Entschieden haben sich die Genossenschafter für die modernen zweigeschossigen Häuser mit Flachdach, die sich mit einer Gesamthöhe von sechs Metern gut in das neue Eigenheimgebiet einfügen sollen. Die sechs baugleichen Gebäude mit jeweils vier Wohneinheiten sind nach Süden beziehungsweise Südosten mit Ausblick auf die Innenstadt ausgerichtet. Eingang und Treppenhaus sind auf der Nordseite. Zu den 24 Wohnungen gehören Stellplätze, eine Erschließungsstraße und zu jeder Wohneinheit eine Außenabstellbox, etwa für Fahrräder. Die Erdgeschosswohnungen erhalten Mietergärten. Zudem werden Gemeinschaftsflächen zum Grillen oder Spielen für Kinder angeboten.

Die Wohnungsgenossenschaft wird mit den 24 neuen Wohnungen ein neues Preissegment oberhalb des jetzigen Genossenschaftswohnraumes anbieten. Die WGF schielt dabei auf gut situierte Rückkehrer aus den alten Bundesländern mit etwas höherer Rente, auf gut verdienende Familien oder auch die gut bezahlten Bediensteten des Landesrechnungshofes, der ja ab 2020 in Döbeln seinen Sitz haben soll. Die Wohnungsquerschnitte der 24 Wohnungen sind von den Innenwänden her deshalb recht variabel gestaltbar.

Auch in der ehemaligen Leninschule baut die Genossenschaft gerade hochwertigen neuen Wohnraum. Denn die Nachfrage nach höherwertigem und auch höherpreisigem Wohnraum ist derzeit in Döbeln deutlich größer als das Angebot.

Die Stadträte betrachteten die vorgestellten Pläne mit Wohlwollen, denn das Wohngebiet Döbeln-Nord soll in den nächsten Monaten weiter deutlich aufgewertet werden.

Von Thomas Sparrer

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