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Geplante Erweiterung des Stadtbades soll Schwimmhalle familienfreundlicher machen

Geplante Erweiterung des Stadtbades soll Schwimmhalle familienfreundlicher machen

Die Erweiterung des Döbelner Stadtbades um ein neues Schwimmbecken war gestern Abend der wichtigste Tagesordnungspunkt im Döbelner Stadtrat. Nach Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der Stadtwerke wurden damit die Stadträte auf den aktuellen Stand gebracht.

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Techniker Ralph Schmidt schaut in den bisher ungenutzten Innenhof des Döbelner Stadtbades. Er soll überdacht und mit einem neuen, kleineren Schwimmbecken samt Rutsche ausgestattet werden. So soll der hintere Bereich mit Kinderbecken, Warmbecken und Spielecke familienfreundlicher werden und die Gäste sollen länger bleiben.

Quelle: Jürgen Kulschewski

Döbeln. Zum großen Becken wird es dennoch eine optische und schalltechnische Trennung geben. Der Umbau soll das Bad insgesamt attraktiver machen, die Aufenthaltsqualität und die Verweildauer erhöhen. Vereinsschwimmen, Schwimmkurse, Aquagymnastik, Saunaschwimmen und Gesundheitsangebote wären mit dem neuen Becken jederzeit parallel zu einem uneingeschränkten normalen Badebetrieb möglich.

Betreiber des Döbelner Stadtbades und auch Investor für den geplanten Umbau sind die Stadtwerke. Unter dem Dach der Wirtschaftsbetriebe betreibt und besitzt das städtische Tochterunternehmen das Stadtbad samt Freibad, erwirtschaftet Kredite und Abschreibungen und gleicht die Verluste des Bades mit unternehmerischen Gewinnen der Stadtwerke aus. Seit 2005 sparte dies dem städtischen Haushalt schon 2,1 Millionen Euro Verlustausgleich für das Bad.

Die 1,5 Millionen-Euro-Investition würde das Unternehmen zu einem Drittel selbst aus dem Jahresüberschuss 2010 stemmen. Eine Million Euro müsste die Stadt als Darlehen an die Stadtwerke ausreichen. Dieses würde mit vier Prozent verzinst und bis 2018 an die Stadt zurückgezahlt. Der steuerliche Querverbund Stadtwerke-Wirtschaftsbetriebe-Stadtbad würde dann bis zum Jahr 2020 verlängert.

Der Zeitplan sieht nun vor, dass der Stadtrat bis Ende 2011 oder Anfang 2012 einen Beschluss fällt und die Million im Haushalt 2012 einplant. Dann könnte 2012/13 gebaut werden, wobei der Hallenbadbetrieb weiter laufen soll und der Bau in der Freibadsaison 2013 vollendet werden könnte. Doch dazu müssen erst noch entsprechende Beschlüsse gefällt werden.

-Standpunkt Seite 13

 

 

 

 

❏ Ein Dreivierteljahr Bauzeit würde der Umbau dauern. Solange müsste ein riesiger Turmdrehkran auf dem benachbarten Parkplatz des Staupitzbades stehen. Technologisch würde so gebaut, dass bis zur Freibadsaison die Halle nutzbar bliebe.

❏ Das neue Edelstahlbecken wäre 16,66 x 6,80 Meter groß. (Das Längenmaß ist ein Teiler von 100 wegen den beiden Schwimmbahnen.) Die Tiefe wird für Kinder und Wassergymnastik optimiert.

❏ 50 000 Besucher hat das Hallenbad im Jahr. Dazu kommen 25 000 Saunabesucher und bis zu 22 000 Freibadbesucher.

Thomas Sparrer

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