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Döbeln Gersdorfer Grundschule stellt künftiges Unterrichtskonzept auf
Region Döbeln Gersdorfer Grundschule stellt künftiges Unterrichtskonzept auf
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14:52 29.01.2016
Quelle: Wolfgang Sens
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Gersdorf

In der Gersdorfer Grundschule wird weiter fleißig an der Zukunft der Bildungseinrichtung gewerkelt. Die ist geprägt vom jahrgangsübergreifenden Unterricht. Der scheint langfristig die einzige Variante zu sein, den Standort Gersdorf weiter erhalten zu können, denn durch die Folgen des demografischen Wandels kommt im kommenden Schuljahr keine neue erste Klasse mehr zustande. Laut sächsischem Schulgesetz sind dafür mindestens 15 Kinder notwendig.

Nach der Zustimmung des Harthaer Stadtrats im Dezember letzten Jahres haben diese Woche auch die Eltern und Lehrer der Gersdorfer Schulkonferenz ganz offiziell die Umstellung auf die neue Unterrichtsform abgesegnet. Schulleiter Jörg Keul zeigt sich zufrieden: „Das war sehr wichtig, weil diese Entscheidung auch die Eltern mittragen.“ Die nächsten Schritte sind bereits in die Wege geleitet worden. „Wir sind gerade dabei, ein pädagogisches Grobkonzept nach den Vorgaben des sächsischen Bildungsinstitutes zu erarbeiten, das dann beim Kultusministerium eingereicht wird“, erklärt das Grundschuloberhaupt. Das soll im Optimalfall Anfang Februar stehen und anschließend auf den Weg gebracht werden. Mit einer Entscheidung des Ministeriums rechnet Jörg Keul im März. Notwendig sind auch Weiterbildungen für die Lehrerschaft, die im Frühjahr beginnen sollen und in Teilen schon angemeldet sind. Eine federführende Rolle hält auch die sächsische Bildungsagentur inne. Die organisiert einen sogenannten pädagogischen Tag, der den Besuch einer Schule mit jahrgangsübergreifendem Unterricht umfasst und zum umfassenden Erfahrungsaustausch genutzt werden soll. Auf dem Kirchberg zeigt man sich motiviert: „Alles, was angeboten wird, werden wir auch nutzen. Der Weg ist noch lang, aber es geht um die Kinder und unseren Schulstandort.“

Jörg Keul plant zudem, das Schulkonzept im Harthaer Stadtanzeiger vorzustellen, damit sich auch Eltern aus anderen Ortsteilen und dem Stadtgebiet ein Bild machen können. In Zukunft wird es nämlich das jahrgangshomogene Angebot in der Pestalozzi-Grundschule Hartha und den jahrgangsübergreifenden Unterricht in Gersdorf geben. Da der Schulbezirk beide Bildungseinrichtungen umfasst, werden Eltern künftig die Wahl zwischen den beiden unterschiedlichen Unterrichtskonzepten haben.

Von André Pitz

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