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Goodbye Haßlau, Hello Ossig: Sommernachtsball zieht in Sonnenhof

Margarethenmühle Goodbye Haßlau, Hello Ossig: Sommernachtsball zieht in Sonnenhof

Zum letzten Mal in der Margarethenmühle ließ es der Karnevalsclub Haßlau (KCH) noch mal richtig krachen. Der Hof der Gaststätte war bis auf den letzten Platz mit Gästen geflutet. Und die erlebten Unterhaltung auf zwei Bühnen, denn der KCH bot natürlich zum inoffiziellen Sommerfasching auch ein tolles Programm, sozusagen das Beste aus 20 Jahren Sommernachtsball.

„Ob Hexen, Kobolde oder Feen – beim Sommernachtsball ist es immer es immer scheen“ – unter diesem Motto feierten 500 Gäste am Sonnabend in der Margarethenmühle.

Quelle: Dirk Wurzel

Hasslau. Zum letzten Mal in der Margarethenmühle ließ es der Karnevalsclub Haßlau (KCH) noch mal richtig krachen. Der Hof der Gaststätte war bis auf den letzten Platz mit Gästen geflutet. Und die erlebten Unterhaltung auf zwei Bühnen, denn der KCH bot natürlich zum inoffiziellen Sommerfasching auch ein tolles Programm, sozusagen das Beste aus 20 Jahren Sommernachtsball. Und alles unter dem Motto: Ob Hexen, Kobolde oder Feen – zum Sommernachtsball ist es immer scheen.“ 90 Leute waren an diesem Programm beteiligt.

„Warum können Skelette nicht Fahrrad fahren? Weil sie kein Sitzfleisch haben.“ Oder: „Warum können Frauen nicht pupsen? Die reden soviel, da baut sich kein Druck auf.“ Zum kalauernden Niveaulimbo lud zunächst Moderator und KCH-Präsident Oliver Rühle in seiner Rolle als landsknechthafter Sohn des bankrotten Elfenkönigs, der sich mit seinem Finanzmister überlegt, wie wieder Geld in die Kasse kommt. Angesichts des zunächst anklingenden flachen Witzes mögen einige unter den 500 Gäste wohl gedacht haben: „Da geht doch bestimmt noch was, da ist noch Luft nach oben.“ Recht sollten sie haben. Mit Thomas Helm haben die Haßlauer Narren einen erstklassigen Sänger in ihren Reihen. Der interpretierte die Sachsen-Hymne „Sing, mei Sachse, sing“ des unvergessenen Jürgen Hart zunächst im Original und zur Melodie von: „Joleen“, ursprünglich von Dolly Parton, jetzt neu interpretiert von The Boss Hoss. Dass die Zeilen vom reiselustigen Sachsen, dem sie in Berlin „eene drieberziehn“ wollen , auch auf den Stakkato-Gesang von Herbert Grönemeyer passt, bewies Thomas Helm dann auch gleich noch. Großartig!

Gleich zu Beginn nahm Oliver Rühle stellvertretend für den KCH Abschied vom Wirtsehepaar Henry und Sabine Firley. Es gab Umarmungen und eine Urkunde. „Wir haben viel durchgemacht in den letzten 20 Jahren“, sagte Oliver Rühle und erinnerte sich an „Überschwemmungen“. Solche gab es am Sonnabend nicht. In der lauen Sommernacht verkündete Oliver Rühle gegen Mitternacht den künftigen Austragungsort des Sommernachtsballs: Der KCH feiert künftig im wiederbelebten Sonnenhof in Ossig. Die Mega-Sommer-Faschingsparty bleibt also in Roßwein.

Von Dirk Wurzel

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