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Döbeln Große Party für kleine Harthaer: Stadtpark wird zum Kinderparadiesna
Region Döbeln Große Party für kleine Harthaer: Stadtpark wird zum Kinderparadiesna
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00:18 12.07.2017
Stadtpark verwandelt sich in Kinderparadies.   Quelle: Sven Bartsch
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Hartha

 Alexa Thurm und Kai Kober hielten am Sonnabend die Stellung an einer der Mitmach-Stationen beim XXL-Kinderfest im Harthaer Stadtpark. Die beiden 13-Jährigen gehören schon fast mit zum Verein „Jugend aktiv Harthe“, die Verträge müssen noch unterzeichnet werden. Trotzdem ließen sie es sich nicht nehmen, bereits am Sonnabend kräftig mit anzupacken. Unterstützung konnte der Verein um Ronny Walter gut gebrauchen, denn der Stadtpark füllte sich nach und nach. Immer mehr Familien nutzten die Gunst der Stunde, und schauten bei der großen Party vorbei. Zu sehen gab es genug.

Vorleserunde im Stadtpark

An insgesamt acht Stationen konnten sich die kleinen Besucher beweisen. Am Stand von Alexa und Kai, beim Blindenlauf, musste mit verbundenen Augen eine Runde durch den Stadtpark gelaufen werden. Wurde das geschafft, gab es einen Stempel auf dem vorher verteilten Stationszettel. Am Ende gab es schließlich Kino- oder Badegutscheine zu ergattern. Am Stand der Johanniter Jugend konnte neben all dem Spaß richtig was gelernt werden. Wie leiste ich Erste Hilfe? Wie verbinde ich eine Verletzung am Arm richtig?

Die Harthaer Stadtbibliothek bastelte gemeinsam mit den Stationspassanten. Aus Plastik wurde ein Gefäß in Form eines Katzenkopfes erstellt. Ein wenig Erde und Samen rein – fertig war das Kresse-Gewächs. Bibliotheksmitarbeiterin Ines Just lud die Kinder an diesem Nachmittag auch auf eine kleine Lesereise ein. In Strandstühlen, mitten im Stadtpark, lümmelten Jungen, Mädchen und sogar ein paar Muttis und Vatis und lauschten den Geschichten. Den Anfang machte das Buch „Rigo und Rosa“ – eine Geschichte über einen Leoparden und eine Maus. Nur zuhören war aber nicht, stattdessen stellte Vorleserin Ines Just zwischendurch immer mal wieder Fragen, so dass die Knirpse gemeinsam die Geschichte zum leben erweckten.

T-Shirt bemalen bei Harthaer Künstler

Nicht weniger kreativ ging es bei Hans Hofmann zu. Beim Harthaer Maler konnten weiße T-Shirts bemalt werden. Tim Helm wagte den Selbstversuch, auch wenn er sonst eigentlich nicht gern malt. „Ich mache ein T-Shirt mit einem Schwarzstorch“, verriet der Zehnjährige. Die Vorlage bekam er vom Künstler höchstpersönlich. Um das Federvieh auf die etwas andere Leinwand zu bekommen, nutzte Tim schwarze und blau schimmernde Farbe. Was er mit dem T-Shirt macht? „Vielleicht verschenke ich es. Kommt drauf an, ob es jemandem passt.“

Während sich die einen an den Stationen verausgabten, tobten andere auf den Hüpfburgen herum. Eine zum Klettern übte dabei eine ganz besondere Anziehungskraft auf die Steppkes aus. Aber auch die kleinsten Turner kamen auf ihre Kosten. „Wir haben dieses Mal ein paar kleinere Hüpfburgen aufgestellt, damit auch die Jüngeren Spaß haben“, erklärte Veranstalter Ronny Walter.

Von Stephanie Helm

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