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Döbeln Großes Interesse an sanierten Wohnungen in Döbeln-Nord
Region Döbeln Großes Interesse an sanierten Wohnungen in Döbeln-Nord
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19:00 11.02.2018
Maria Späthe von der TAG zeigt die Wohnung. Christine Standbuß und Frank Popptiz schauen sich um. Quelle: Gerhard Dörner
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Döbeln

Mehr als 50 Besucher zählten die Mitarbeiter der TAG Wohnungsgesellschaft am Sonnabend beim Schautag im für 600 000 Euro sanierten Block Westfälische Straße 1-3 in Döbeln-Nord. Der Vermieter hatte zur Besichtigung von umgebauten Drei-Raum_Wohnungen geladen. Acht davon wurden modern saniert – mit neuem Abstellraum für die Waschmaschine, neuen Fußböden und Lichtanschlüssen. Vier weitere im Erdgeschoss haben statt drei nur noch drei Räume, erscheinen dadurch aber geräumiger.

Das begeisterte zum Beispiel Erika und Rainer Junghanns. Das ältere Ehepaar lebt im baugleichen Block gegenüber in einer sanierten Drei-Zimmer-Wohnung auf 60 Quadratmetern, die exakt den gleichen Schnitt hat, wie die TAG-Wohnungen.

Mehr Platz in Küche, Bad und Wohnzimmer

„Das habe ich mir gar nicht vorstellen können“, staunte Erika Junghanns beim Gang durch „ihre“ Wohnung mit nur zwei Zimmern. Aus Küche und Bad wurde hier ein großes Bad mit Fenster gemacht, die alte Tür zum Wohnzimmer zugemauert. Dadurch entsteht in der Stube eine volle lange Wand extra für Möbel oder Sofa. Ins Bad passen dadurch Dusche und Badewanne zugleich, ohne dass es eng wird.

Im früheren Kinderzimmer ist stattdessen die Küche untergebracht – ebenfalls mit Fenster und viel mehr Platz als zuvor. Ein geräumiges Schlafzimmer mit Tageslicht gibt es ebenfalls. „Da wir keine Kinder mehr zu Hause wohnen haben, ist das schon nicht schlecht“, meinte Erika Junghanns beim Blick in die Küche.

Neue Wasserleitungen durch den Keller

Um den Umzug ins frühere Kinderzimmer möglich zu machen, hatte die TAG extra neue Leitungen für Wasser, Abwasser und Elektrik verlegt. Diese führen nun durch den Keller direkt nach oben in die Wohnung. Daher war der Umbau allerdings auch nur im Erdgeschoss möglich. Alle oberhalb liegenden Wohnungen wurden deshalb in der Raumaufteilung belassen, aber modernisiert.

So hat man im Flur einen Abstellraum abgetrennt und einen Waschmaschinenanschluss eingebaut, um diese aus dem kleinen Bad zu bekommen. „Es war immer schwierig mit einer 60 Zentimeter breiten Waschmaschine. Und dann gingen die Schläuche zum Teil noch unter dem Waschbecken quer entlang“, berichtete Roger Gäbler, der am Sonnabend einer von drei Ansprechpartner für die Interessenten war.

Die Eheleute Junghanns wollen zwar trotz des guten Eindrucks von den Wohnungen derzeit nicht umziehen. Für andere Interessenten – vor allem Paare, jung wie alt – dürfte dies aber bald anstehen. Nur eine der auf zwei Zimmer umgebauten Wohnungen war am Sonnabend noch frei.

Von Sebastian Fink

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