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Großes Wiedersehen im Westewitzer Bootshaus

Großes Wiedersehen im Westewitzer Bootshaus

Ein Treffen der besonderen Art feierte kürzlich im Kanuheim Bischofswiese seine Premiere. Im Westewitzer Bootshaus fanden sich ehemalige Kanu-Rennsportler zu einer Art Klassentreffen zusammen.

Westewitz . Eingeladen waren alle Sportler, die in Döbeln das paddeln gelernt hatten und auch durchaus Erfolge eingefahren haben.

Nicht nur Kinder und Jugendliche aus den vergangenen Jahren waren gekommen, auch die Trainer und Betreuer waren mit eingeladen. So konnten neben dem Döbelner Urgestein Rolf Lange auch die Trainerinnen Carsta Werner und Rosi Dittmann (Näther) begrüßt werden. Diese hatten ihre Schützlinge von damals ja auch teilweise seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. "Was lange währt, wird endlich gut" - mit diesen Worten begrüßte Matthias Lange, der das Treffen initiiert hatte, die Kanurennsportler der verschiedenen Jahrgänge. Über ein Jahr hatten die Vorbereitungen gedauert. Schließlich mussten zunächst Namenslisten erstellt werden. Danach begann der schwerste Teil der Vorbereitungen: Die Suche nach den Kindern und Jugendlichen von einst. Bis in die Schweiz und Südafrika gingen Mails, Briefe und Postkarten - und fanden auch positives Echo.

Und so kamen am Sonnabend vor einer Woche zirka 50 Kanuten zusammen zum Großen Wiedersehen. Als besondere Gäste konnten der Ehrenpräsident des Sächsischen Kanuverbands, Heiner Quandt mit Frau begrüßt werden. Aus Südafrika angereist war extra Antje Manfronie, die gemeinsam mit ihrer späteren Zweier-Partnerin aus Leipzig von der Sportschule kam. Und das ist keine Geringere als die Olympia-Siegerin Annett Schuck. Gemeinsam waren sie 1990 in Australien Weltmeisterinnen im Kanu-Marathon geworden.

Viele hatten Erinnerungsstücke mitgebracht. Doch nicht nur alte Fotos, Urkunden und Medaillen wurden angeschaut, sondern auch die Boote rausgeholt. 35 Ehemalige waren mutig, setzten sich in die schmalen, schlanken Gefährte und paddelten auf ihrer alten Heimstrecke bis zum Hochwehr. Dabei wurden viele Erinnerungen wieder wach und natürlich ausgetauscht. Als der Abend am Grill und beim Lagerfeuer ausklang, waren sich alle einig, dass es nicht bei diesem einen Treffen bleiben soll.

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