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Döbeln Erstplatzierter mit mehr als 100 000 Zählern
Region Döbeln Erstplatzierter mit mehr als 100 000 Zählern
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10:40 19.02.2018
Clennen lädt zum 48. Skatturnier in die Sporthalle ein. Quelle: Frank Engelhardt
Clennen

Wer in Sachsen beim Skat Rang und Namen hat, kommt an Clennen nicht vorbei. Dort füllt sich zweimal jährlich, im Februar und im November, die Sporthalle mit Gästen, deren Sport vorrangig im Kopf stattfindet: Zum Skatturnier.

Ordentlich Gewinne abräumen

Die Mitglieder der Sportgemeinschaft Sitten krempeln dafür die Ärmel hoch, räumen die Halle um, rollen einen Filzfußboden aus, stellen Tische und Stühle. Damit bereiten sie den Skatfreunden den Boden für einen Nachmittag, an dem sich die Besten aus dem Freistaat und darüber hinaus miteinander messen. Dieses Starterfeld unter einem Dach versammelt zu haben, ist selten in der sächsischen Skatturnierlandschaft. Das ist nicht der einzige Anreiz. Längst hat sich herumgesprochen, dass es in Clennen ordentliche Gewinn abzuräumen gibt.

Finanziert durch Startgeld, Sach- und Geldspenden

Bis zu 250 Spieler kommen zu einem Turnier. Die Sportgemeinschaft Sitten sowie der Ortschaftsrat von Bockelwitz um den Vorsitzenden Michael Heckel ist eingespannt, damit alles läuft. Da sind Sponsorenbriefe zu schreiben und für den Turniertag Unterstützer zu gewinnen, die bei der Beköstigung Unterstützung leisten. Alles will organisiert sein. Finanziell muss sich alles selbst tragen, zum einen aus dem Startgeld. Das beträgt pro Spieler zehn Euro, pro Mannschaft 2,50 Euro. Treten weniger Spieler an, fehlt auch ihr Startgeld für die Kalkulation. Zum anderen wirbt der Vereinsvorsitzende im Vorfeld des Turniers Geld- und Sachspenden ein.

Auch in Mannschaftswertung punkten

Am Sonnabend, 17. Februar, wird wieder in die Halle geladen. Derzeit liegen 350 Euro im Jackpot. Zudem sind 26 Einzelpreise in der Einzelwertung zu gewinnen, vom Geldpreis in Höhe von 500 Euro über den Kartoffelsack bis hin zu Kleinpreisen. In der Mannschaftswertung, wo die Leistung von Viererteams eine Rolle spielt, können die Teilnehmer ebenfalls abräumen.

Werner Lantzsch bei über 100 000 Punkten

Eine Besonderheit des Turniers, die am Schluss beim Verlesen der Platzierungen regelmäßig für Stimmung sorgt, ist die Verteilung der Zufallspreise. Wer auf einer Platzierung mitten im Starterfeld mit einer bestimmten Doppelziffer landet, wird dann unverhofft aufgerufen. Die Spitzenspieler auf der ewigen Liste aufgeführt kommen alle aus der Region um Leisnig. Werner Lantzsch aus Brösen hat als bisher Einziger einen sechsstelligen Punktestand vorzuweisen: 101 868 Zähler. Der Zweitplatzierte, Jürgen Lehmann, kommt ebenfalls aus Brösen und kann auf derzeit 95 524 Zähler verweisen. Sein Bruder Andreas Lehmann aus Gorschmitz liegt derzeit bei einem Punktestand von 91 123. Wer am 17. Februar zum 48. Turnier dabei sein will, muss 11.30 Uhr da sein zur Anmeldung. 13 Uhr beginnt das Turnier.

Von Steffi Robak

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